Monika Czamler: Psychische Gesundheit – Warum Hilfe so wichtig ist

Shownotes

Psychische Gesundheit geht uns alle an – doch was passiert, wenn sie ins Wanken gerät? Im Gespräch mit Monika Czamler, Präsidentin der Promente Oberösterreich, öffnet dieser Podcast Türen zu Themen, die sonst allzu gern hinter verschlossenen Vorhängen bleiben. Wie wird man zur Psychotherapeutin? Welche Geschichten und Herausforderungen prägen einen Berufsweg, in dem Menschlichkeit, soziale Kontakte und das offene Zuhören im Mittelpunkt stehen? Monika Czamler schildert eindrucksvoll, wie persönliche Schicksalsschläge und unerwartete Begegnungen ihren Weg beeinflusst haben. Der Podcast gibt spannende Einblicke in die vielfältige Arbeit der Promente Oberösterreich: von Suchtprävention und Rehabilitationsprogrammen über die Bewältigung von Einsamkeit bis zu modernen Anlaufstellen wie der Krisenhilfe. Monika Czamler spricht offen über alltägliche und außergewöhnliche Herausforderungen im Umgang mit psychischen Erkrankungen, die Bedeutung von multiprofessionellen Teams sowie über Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zahlreiche Projekte, darunter Trainingsplätze in Betrieben oder niederschwellige Hilfsangebote für Betroffene, zeigen, wie vielfältig und praxisnah Unterstützung aussehen kann. Auch gesellschaftliche Entwicklungen und Tabus werden direkt angesprochen: Hat sich der Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen verändert? Gibt es echte Inklusion? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz im Sozialbereich? Auf Augenhöhe und ohne Scheu vermittelt Monika Czamler, warum psychische Gesundheit uns alle betrifft – und wie jeder einen Beitrag leisten kann, Vorurteile abzubauen. Werde Teil eines inspirierenden und authentischen Gesprächs, das Mut macht und neue Perspektiven bietet. Den Podcast kannst du auf allen gängigen Plattformen unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ abonnieren.

Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen bei Oberösterreich Ungefilter, dem Podcast für News und Persönlichkeiten aus der Region.

00:00:10: Mein Name ist Andreas Zebisch.

00:00:21: Herzlich Willkommen heute zu Gast!

00:00:25: Ist eine Frau die sich beruflich mit dem beschäftigt was wir alle viel so oft verdrängen oder unter den Teppich kehren also mit unserer Psyche?

00:00:36: Sie ist Psychotherapeutin Aber heute, vor allem in ihrer Rolle als Präsidentin der Promente Oberösterreich bzw.

00:00:48: als Stellvertreterin des Vorstandsvorsitzenden der Prominte OberÖsterreich zu Gast.

00:00:56: es handelt sich um Frau Monika Czammler und Monika.

00:01:01: Wir werden im weiteren Verlauf des Gespräches per Do sein.

00:01:05: das machen wir in dem Format so.

00:01:07: Habe ich was vergessen oder habe ich etwas falsch eingeleitet?

00:01:11: Nein.

00:01:12: Es passt alles sehr, sehr genau und es trifft zum Bruckt!

00:01:16: Monika, ich fange mit einer ganz außergewöhnlichen Frage an.

00:01:22: Stell dir vor du bist unterwegs in Linz und du triffst einen Außerirdischen, Außer-Irdische Und der oder die fragte, Was machst Du eigentlich?

00:01:34: Wie darfst dem Wesen das

00:01:36: beschreiben?!

00:01:38: Ja, also es ist eine schwierige Frage aber ich werde mich versuchen wieder hineinzuversetzen.

00:01:44: Ich würde beschreiben dass ich glaube das sie im Grunde ein Talent habe für soziale Kontakte und mein Beruf daraus gemacht hat.

00:01:53: Wie interessieren Menschen?

00:01:55: Wie interessierten Lebensgeschichten von Menschen mit ihrer Erfolge, mit ihre Hindernisse, Und natürlich auch ihre Lebensgeschichten.

00:02:05: Mein Beruf ist Psychotherapeutin und da setze ich mich vor allem mit den Hemmnissen auseinander in der Unterstützung, diese möglicherweise in ihrem Leben gut zu bewältigen und optimalerweise ein gutes Leben führen zu können.

00:02:20: Ja fang schon super spannend an!

00:02:23: Bist du mit diesem Talent, dieser Gabe ganz früh schon in deinem Leben konfrontiert worden?

00:02:30: Da hast du in der Volksschule schon freut man mal.

00:02:32: Du wirst Psychotherapeutin oder Kitz, etwas im Lauf in deinem Lebensweg wo es gesagt hast das hat dir dahingebracht wo du jetzt bist?

00:02:40: Nein sobald nicht.

00:02:42: also ich denke mir bin die fünfte von fünf Kindern.

00:02:45: da hat man schon natürlich als soziale Kontakte da muss man schauen irgendwie in der Familie rechts kommen.

00:02:52: aber eigentlich ist war der Knackpunkt.

00:02:55: die Situation war dass meine Eltern sehr freuevoll stolm sind und für mich ganz wichtig war relativ rasch auf eigenen Beinen zu stehen.

00:03:02: Und dann habe ich ja kaufeneische Ausbildung gemacht und bin in der Aufnahmekanzlei im Wagner-Jahre-Kackenhaus gelandet.

00:03:10: Da war mein erster Kontakt mit Menschen, Patienten, Menschen mit psychischen Problemen... ...und da habe ich relativ rascht gemerkt, dass es genau der Punkt dort will.

00:03:22: hin und dort will ich mit diesem Menschenmächte arbeiten!

00:03:26: Jetzt habe ich dir vorgestellt in deinen Funktionen der Promente Oberösterreich.

00:03:32: Kannst du uns und allen höhererinnen sagen, was macht die Promente eigentlich?

00:03:38: Die Promente unterstützt Menschen psychosoziale, benachteiligtige, beeinträchtigte Menschen um sozusagen wieder in der Teilhabe, wieder Teil Inklusion und Teil der Gesellschaft werden zu kennen.

00:03:52: In Zusammenarbeit mit den Betroffenen selber natürlich mit Angehörigen, mit anderen Institutionen möglicherweise und der Slogan «Miteinander für psychische Gesundheit» drückt es auch sehr gut aus, finde ich.

00:04:06: Also es ist ein gemeinsamer Weg zur Teilhabe und Inklusion und wieder in die Gesellschaft zurückzukehren.

00:04:15: Warnere mich jetzt im Vorbereitung auf das Gespräch?

00:04:19: Mit eurer Webseite auseinandersetzt oder auseinandergesetzt.

00:04:23: ob da steht Promente dann steht stehen Abkürzungen oder Titeln wie Reha, Reha Plus Job Smart Work Sucht Jugend.

00:04:36: Sind das alles Arbeitsfelder eines Unternehmens einer Organisation?

00:04:41: Oder wie werden wir das vorstellen?

00:04:43: Es ist ein bisschen kompliziert.

00:04:45: Also es gibt die Promente Oberösterreichesverein.

00:04:48: Die hat tausendfünfhundert Mitarbeiter.

00:04:51: Hundertachzig Standorte.

00:04:53: Zwar hundert ehrenamtliche Mitarbeiter.

00:04:55: Und da gibt es verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel Suchtwohnen, Arbeitsbereiche.

00:05:01: Dann gibt's sozusagen Beteiligungen von Promethe Oberösterreich an Promethereher

00:05:07: z.B.,

00:05:07: oder Promente Plus – das ist die Arbeit nicht Menschen, die im Rahmen ihrer psychischen Erkrankung Straftaten begangen haben.

00:05:17: und da gibt's aber Beteilligungen, weil dort gibt es Einrichtungen in ganz Österreich Und es gibt hundert Prozent doch der Firmen, das ist Promintage Job und Promintage Smartware.

00:05:27: So ungefähr ist die Organisation aufgebaut.

00:05:31: Jetzt triggert mir ein Wort Sucht!

00:05:36: Ja?

00:05:36: Ich meine das überhaupt nicht lustig mit... ich kämpfe mein ganzes Leben lang selbst mit der Sucht, dass ich Zigaretten rauche und wieder aufführe

00:05:45: etc.,

00:05:45: jetzt gibt's noch ganz andere Suchtformen für alle, die uns zuhören Wann jetzt ein junger oder älterer Mensch mit Suchthematiken, darunter versteht man ja meistens Rauschgift zu tun hat.

00:06:01: Der kann sie an euch wenden.

00:06:04: Denen könnt ihr wie helfen durch Gespräche?

00:06:07: Oder wie läuft so?

00:06:08: was?

00:06:09: Eure Kontaktaufnahme zu euch!

00:06:11: Also es gibt eben den Bereich des Geschäftsfeldes sucht das verschiedene Formeln hat.

00:06:17: da gibt's Beratungsstellen Da gibt es eine ganz niederschwellige Angebote, wo zum Beispiel Spritzen getauscht werden können.

00:06:24: Also es gibt ein breites Angebot und das Wesentliche ist die Station Erlenhof, wo sozusagen stationäre Entzug möglich ist.

00:06:33: Und das Wesenliche ist sicher mal in einer Beratungsstelle wie das Point in Linz zu melden und sagen ich habe das und das Problem und dann einfach zu schauen was braucht's?

00:06:44: Was macht ihr jetzt hin?

00:06:46: Wo ist der die Betroffene tatsächlich am besten aufkommen?

00:06:52: Ich habe die Eingangs vorgestellt als Psychotherapeutin.

00:06:55: Deswegen da nur eine Frage, ich mache selber aus Andreas Zebisch, dein Interview-Partner in mein Alter.

00:07:04: Ich helfe mit zum Beispiel bei Essenaufredern und erlebe da sehr viele Menschen, die alleine wohnen... Nach älter Sand als ich jetzt, ja und da wirklich unter Einsamkeit leiden.

00:07:16: Ist das ein Thema bei euch?

00:07:18: Könnt ihr da an unterstützen?

00:07:19: Das habe ich so nicht gefunden!

00:07:21: Also dezitiert Einsamkeits- als Anlaufproblem natürlich also Menschen Einsamkeiten zirkt ja viele Probleme nach sich.

00:07:31: Zunehmend ist das Problem Einsamheit sicher ausgelöst durch Covid bei Jugendlichen schon ein Problem.

00:07:37: Natürlich auch bei älternen Menschen sozusagen.

00:07:40: die Auswirkungen von Einsamkeit gehen ja hin bis körperliche Beschwerden.

00:07:45: Das heißt natürlich ist es wichtig, dass sie die Menschen aber der Promethe mögen.

00:07:50: bei einer psychosozialen Beratungsstelle oder In der Krisenhilfe ist es oft ein bisschen leichter, weil das anonym ist.

00:07:57: Das macht's für Menschen nicht erschwindelig.

00:07:59: also...

00:08:00: Was ist Krisenhhilfe?

00:08:01: Das ist eine Telefon oder was ist das...?

00:08:03: Kriesenhilfen

00:08:04: ist ganz eine kompakte Einrichtung.

00:08:06: Das ist grundsätzlich ein Trägerverbund, wo man auch mit der Telefonseilsorge, einer Notfallseelsorge und Rotenkreuz sehr eng zusammenarbeiten.

00:08:13: Aber die Krisenh Hilfe ist vierundzwanzig Stunden.

00:08:16: Sie im Tag in der Woche telefonisch erreichbar.

00:08:19: Sie bietet auch Hausbesuche in akuten Krisen oder noch akuten Traumatisierungen an und es gibt da sozusagen persönliche Krisenintervention vor Ort in den Räumlichkeiten der Krisenhilfe.

00:08:32: Okay, okay!

00:08:34: Und das ist sehr, sehr niederschwellig.

00:08:36: Es gibt auch Chatberatung die natürlich jugendliche Ehrenanspruch nehmen oder Online-Beratung.

00:08:42: also ein sehr breites Angebot für Menschen in akutten Krisen sieht aus.

00:08:47: Und zurück zur Promente zu eurer Organisation.

00:08:52: Wie finanziert Sie die Prumente?

00:08:54: Ist das überspennen oder wie...?

00:08:57: Also schon ein Teil spenden und wir sind froh über jede Spende, aber finanzieren mit über fünfzehn Prozent vom Land Österreich Sozialabteilung.

00:09:06: Eine Teilfinanzierung in den Arbeitsprojekten natürlich AMS, Sozialministerium Service und ein Teil ist Eigenjahrwirtschaft.

00:09:15: Wir haben auch ein paar Werkstätten wie z.B.

00:09:17: Tischlereien.

00:09:19: Oder auch das Seminarhotel.

00:09:21: Wesenufer muss vieles eingehen in der Wirtschaft.

00:09:25: Das heißt, das ist so ungefähr die Unterstützung, wo wie Promente finanziert wird.

00:09:31: Das Seminarhotel, dass du ansprichst, Seminar-Hotel Wiesenufer?

00:09:36: Wo ist das WesenUfer?

00:09:37: In Wesen Ufer an der Donau nach der Schlöge Neuschlemie direkt an der donau.

00:09:41: Aha okay!

00:09:43: dort arbeiten dann auch Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen?

00:09:50: Das sind sogenannte Trainingsplätze, wo Menschen sozusagen wieder lernen in einem Betrieb mitzuarbeiten.

00:09:57: Es sind oft vierzig bis fünfzig Menschen die da dort arbeiten, das ist möglich weil das Hotel im sieben Tag die Woche offen hat,

00:10:05: d.h.,

00:10:05: da ist es ja möglich die versetzt einzusetzen und wieder lernen ihnen den Betrieb sozusagen ihren Beitrag zu leisten.

00:10:13: Und das Schäne dort ist einfach, dass sie lernen, dass Sie ein wesentlicher Teil sein können von einer ganz tollen Institution finde ich und damit auch wieder so ein Stück Selbstwirksamkeit haben und lernen... Das Ziel ist natürlich wieder einen Ordensplatz außerhalb dieser Trainingsplätze zu bekommen.

00:10:31: Okay!

00:10:32: Jetzt haben wir es eingangs unseres Gesprächs nicht aufgeschrieben, nicht mitgeschrieben.

00:10:36: Du hast gesagt wie viele Standorte habt ihr?

00:10:39: In Oberösterreich?

00:10:40: Hundert-Achzig.

00:10:42: Wann ich mir da jetzt denke, da arbeiten Menschen für die Promente und dann kommen Menschen mit psychischen Herausforderungen dorthin.

00:10:51: Heißt als Mitarbeiterin, als Mitarbeiter der Promente muss ja irgendwie geschult sein.

00:10:58: wie rede mit dem Menschen.

00:10:59: Wie stört sich das sicher Monika?

00:11:01: Also... Wesentlich ist einmal, dass wir multiprofessionelle Teams haben.

00:11:06: Das heißt, wir haben verschiedene Berufsgruppen in einem Team.

00:11:11: D.h.,

00:11:11: da gibt es einmal eine Grundausbildung in verschiedenen Berufsgoppen.

00:11:15: Das andere ist, wenn jemand bei uns neu anfängt, der muss den Grundkurs machen.

00:11:20: Grundkurse heisst Fortbildung in psychiatrischer Krankheitslehre im Umgang mit Menschen und mit psychiatrischen Beeinträchtigungen Rechtsfragen in diesem Zusammenhang.

00:11:33: Also eigentlich ein ganz großes Angebot, das muss jeder machen und dann muss natürlich Weiterbildung sein auch ganz wesentlich.

00:11:41: also es werden viele...

00:11:43: Das ist kontinuierlich!

00:11:46: Es gibt jedes Jahr einen Weiterbildungsangebot für alle.

00:11:49: Für Leitungspersonen, für Mitarbeiter und je nachdem was sollt gebraucht?

00:11:56: Ich bin selbst Scherdinger.

00:11:58: ich komme aus Scherding.

00:11:59: Ich bin dort in die Volksschule gegangen und da war im Suthürer, im Keller eine sogenannte Sonderschule untergebracht für Menschen mit beeinträchtigen Jungen.

00:12:13: Hat sie denn das im Laufe der Jahre jetzt verändert?

00:12:17: Das ist so mein Zuhause.

00:12:19: Deine Anfänge bei der Promente zu heute hat sie... Der gesellschaftliche Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen verändert.

00:12:27: Gibt es wirklich sowas wie Inklusion?

00:12:30: Ist der Verbesserung aus deiner Sicht oder ist das so, wie immer?

00:12:33: Na, es ist auf jeden Fall eine Verbesserungszeit.

00:12:36: Also wenn ich daran denke, dass ich nur im Wagnerjahre Krankenhaus gearbeitet habe, da waren ja nur Patienten die auf Landzeitstationen bis zu zwanzig Jahre stationär geworden und in Seelen klebt haben.

00:12:48: Da hat sich sehr, sehr viel verändert.

00:12:50: Obwohl ich schon glaube dass es wesentlich ist zu differenzieren.

00:12:53: also es gibt so ein bisschen zynisch anerkannte Diagnosen wie zum Beispiel Björn Ott Depressionen Ängste Das sind Krankheiten die viele Menschen in unserer Gesellschaft betreffen und das ist auch was Anerkantes Also zunehmend Anerkant würde sagen.

00:13:11: Es gibt kann man ja erinnern.

00:13:13: Meine erste psychotherapeutische Praxis war in Wels und da waren die Anfragen, ob sie kommen können.

00:13:21: Wenn es finster ist damit niemand sich, dass sie zu mir kommen.

00:13:25: Das gibt's nicht mehr!

00:13:26: Also da gibt schon was Anerkanntes und auch was Akzeptiertes um.

00:13:30: psychische Gesundheit ist ja auch im Medien ein großes Thema finde ich.

00:13:34: Was ganz ganz wichtig ist.

00:13:36: Aber dann gibt es den anderen Teil mit Menschen, die sozusagen eine Diagnose haben im Schizophrenen Formengreis, die Paranoids sind.

00:13:45: Die stimmen heran und da habe ich das Gefühl... Da tun sie den Menschen schon noch sehr schwer damit mit diesen Menschen umzugehen.

00:13:52: Die machen ja unsicher, die machen auch ängstlich und da hab ich schon zunehmend das Gefühl, dass es dann nur die Menschen sind, die eher am Raum der Gesellschaft stehen.

00:14:02: Also eindeutig kann man die Frage eigentlich nicht beantworten.

00:14:05: Da gibt's zwei Seiten.

00:14:07: Du hast jetzt vor zwei Minuten gesagt wie du selber angesprochen hast Das kann ja gefährlich werden, in dem Sinne dass es Straftäterinnen und Straftater gibt.

00:14:19: Die sind ausgelöst durch eine psychische Erkrankung die dann Straftator wären?

00:14:24: Und wie kümmert sie euch um dich?

00:14:27: Also ich denke mir das gibt's noch.

00:14:29: Es gibt Menschen die meistens im Rahmen einer Psychose, indem sich Stimmen hervorfolgungsideen haben, auch Straftaten verüben Aber im Verhältnis zu allen anderen Straftaten sind, ist das eine minimale Zahl.

00:14:44: Das Problem glaube ich eher, dass es in den Medien eher ist, weil es oft außergewöhnliche Straftate sind und die werden dann verurteilt zur Anhaltung.

00:14:55: Also da gibt's Paragrafen und sozusagen Straftatten im Rahmen einer psychischen Gesunderkrankheit Straftat finden.

00:15:03: Die kommen nicht ins Gefängnis sondern werden untergebracht.

00:15:07: Und da gibt es einige Wohnheime in Oberösterreich für Menschen, die da betroffen sind und werden einfach unterstützt.

00:15:16: Sie haben Beschäftigungsmöglichkeiten – sie werden natürlich auch beratungsmäßig unterstützt!

00:15:23: Es gibt einfach wichtig einer Möglichkeit zu bieten, dass sie sie weiterentwickeln können.

00:15:28: Natürlich gibt's eine Heimat, die völlig geschlossen ist.

00:15:33: Ich lebe lang dort bleiben können, weil kein Besserung möglich sein wird.

00:15:37: Also ist auch ein relativ breites Spiegel.

00:15:41: Hans, ich springe da nochmal zurück.

00:15:45: Ich habe zuletzt mal hier einen Gesprächspartner gehabt, den Herrn Dr.

00:15:48: Adheneder der Architektur an das Architek-Tour-Department der Stadt Linz auf der Uni leitet und er hat so viel gesprochen über Auswirkungen von Architekten.

00:16:01: Ist das eigentlich bei euch, weil ich denke jetzt wieder so an diese Keller-Sonderschule.

00:16:06: Da gibt es sowas wie ein Werkstätten bei euch auch danach einkrichtet?

00:16:13: Ja sind die hell und freundlich oder muss man auf sowas aufpassen?

00:16:17: Also ich würde schon sagen hell und friedlich ist ja ganz wesentlich.

00:16:21: In Wohnhäusern gibt es Wohnhäuser wo chronisch kranke Menschen leben.

00:16:26: Da ist es wichtig dass hell ist, dass sozusagen Licht Weil natürlich das wissen wir alle, dass das Licht auf unserer psychische Befindlichkeit eine große Auswirkung hat.

00:16:36: Wir brauchen nur schauen wie sonst die Herbstepression oder die Winterdepression durchaus was mit Licht zu tun.

00:16:43: aber im Großen und Ganzen denke ich mir auch in Zeiten der Budget-Situation müssen man uns an die Gegebenheiten die möglich sind einfach heugen.

00:16:51: Und drum ist für mich ganz wichtig, dass es hell ist, dass er so gestaltet ist von der Einrichtung her schon ein Wohlfühlatmosphäre ist.

00:17:03: Psychotherapeutin, jetzt betreibst du diesen Beruf noch?

00:17:07: Hast du da überhaupt Zeit dafür für eigene Praxis oder...

00:17:11: Ja also das Schöne in dem Beruf ist ich kann es ja steuern wie viel und ich arbeite nach wie vor einen Tag, eineinhalb Tage weil ich einfach diesen Beruf so gern mache.

00:17:23: Ich arbeite so gerne Ich schätze diese Tätigkeit so.

00:17:28: Ja, die Eure eigenen Menschen und darum mache ich das nur solange mir gefreut.

00:17:31: Und da interessiert mich Monika... Du streust richtig dabei!

00:17:37: Man sagt ja nicht mit ... Das ist Schä.

00:17:39: Was ist denn ein Erfolg für dich persönlich?

00:17:42: Ein Erfolgserlebnis oder vielleicht auch für die Promente?

00:17:46: Wann jemand kommt mit Problemen?

00:17:48: Ist er stabilisierend schon Erfolg oder wie dürfen wir uns das vorstellen?

00:17:53: Ich denke mir, es kommt immer auf die Situation drauf an.

00:17:56: Und aus der Ausgangssituation in der Psychotherapie ist es einfach wesentlich, dass man gemeinsam ein Ziel erarbeitet wohin sollte die Psychotherapien führen und das Schäne ist natürlich von dieses Ziele erreicht werden kann.

00:18:11: Das ist für mich auch für die Klienten und Klientinnen eine große Erfolg.

00:18:17: In der Promente geht's schon ein Stück darum... den Menschen als Ganzes zu sehen in seiner Gesamtheit und mit seinen Möglichkeiten, aber auch mit seinen Grenzen.

00:18:29: Und in dieser Gesamtheit dass er die Hilfe als hilfreich erlebt und sozusagen das Gefühl hat ja da fühle ich mich unterstützt und da fühl ich mir gesehen und das ist für me das Wesentliche Und auch natürlich die Situation, es gibt Wünsche.

00:18:46: Es gibt Ziele und manche Ziele kennen auch nicht erfüllt werden.

00:18:50: Aber das ist ein wesentlicher Auseinandersetzung mit der Realität.

00:18:53: Ja?

00:18:54: Das ist im Ernst nicht lustig vom Wörding her.

00:18:57: Ich fragte das jetzt im Gespräch, weil's mir durch den Kopf geht... Du hast vorhin geschildert wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult werden auf das psychische Hin.

00:19:08: Dann hast du erzählt, wie sich die Promente finanziert.

00:19:12: So waren ich her über das Land und das, dann denke ich immer puh da muss ich vielleicht siebenvierzig verschiedene Formulare ausfüllen, Bestimmungen kennen.

00:19:22: ist es eigentlich bei uns in Oberösterreich dass man der Neudeutsch-Besching also über jemanden schimpft?

00:19:28: Ist es sehr schwierig?

00:19:30: er braucht Spezialkräfte und Schulungen um Dienstpläne und Förderungen zu erstellen.

00:19:37: oder wie ist das im Ablauf?

00:19:39: Also, Dienstplänne ist sozusagen eigentlich die Aufgabe der Leitung einer Einrichtung.

00:19:45: Förderung an Förderanträge und alle diese Dinge.

00:19:49: es gibt die Abteilung Qualitätsmanagement die sie darum kümmern.

00:19:53: Und grundsätzlich die Dokumentation finde ich schon sehr wesentlich sozusagen dass tatsächlich auch zum Schutz der Klienten und der Mitarbeiter dass es sozusagen auch tatsächlich dokumentiert wird, was besprochen worden ist.

00:20:07: Ja, einfach das, was miteinander getan wird.

00:20:11: Das finde ich wesentlich und ich find's nicht überbordend.

00:20:14: Gut, gut zum Herrn!

00:20:16: Gibt's denn Monika so etwas wie in der Industrie?

00:20:20: Nein, das wird bei euch in dem Bereich angeben als Worthing, als Wortbegriff.

00:20:26: Benchmark gibt's denn... Promente über Österreich.

00:20:31: Kümmern Sie um das und das, um psychische Stabilität, um Inklusion?

00:20:36: Gibt es da Länder die uns voraus sind, dass man ja als Benchmark ist so klassischerweise, wir kommen jetzt sofort Skandinavien ins Him oder sonst ist vielleicht Serbien oder wo ist dem psychischen Gesundheit daheim von dem wir's ernst genommen wird?

00:20:52: Man, dann muss ich ein bisschen zurückgehen.

00:20:54: ursprünglich war natürlich schon in den ... In den vergangenen Jahren in Italien ein großes Vorbild mit der Hilfe einer Psychiatrie.

00:21:01: Das waren die, sozusagen die Türen der Psychiatrige eröffnet haben und die Menschen ambulant betreut haben.

00:21:08: Und sie kann mir erinnern wir sind noch Trieste geworden und haben uns das angeschaut.

00:21:12: Das war für mich in meiner persönlichen Geschichte eine ganz wesentliche Punkt, dies zu erleben dass es möglich ist.

00:21:20: Jetzt im Augenblick erlebe ich schon so dass wir in Oberösterreich schon eine sehr tolle Situation haben.

00:21:27: In der Versorgung von psychischen Kranken, in den verschiedenen Angeboten die möglich sind, denke ich ist OberÖsterreich innerhalb von Österreich immer wieder ein vorzeige Bundesland und darauf bin ich auch sehr stolz.

00:21:41: Sehr gut!

00:21:41: Ja?

00:21:42: Ja, sehr gut!

00:21:43: Gut auch zum Hören!

00:21:45: Jetzt ist im Vorfeld unseres Gesprächs... Du hast gerade erlebt, wo ein anderer Gast hier, den du als beim Rausgehen erlebst Der hat sich hauptsächlich mit künstlicher Intelligenz und deren Anwendungsfeldern.

00:22:01: Gibt es bei der Promente, ah das hat sie damit konfrontiert?

00:22:05: Macht ihr da was in dem Bereich?

00:22:07: Also wir sind dabei zu schauen wo kann man künstliche Intelligenze... zum Beispiel in der Dokumentation nutzen, natürlich unter ganz wesentliches Datenschutz für unsere Klienten.

00:22:19: Also das ist das Wesentlichste.

00:22:21: aber einfach zu schauen wo Kinds Erleichterungen geben da sind wir dabei und zu schauen, wo kommen wir das noch?

00:22:26: Jetzt erlebst du ja ich sage das positiv.

00:22:29: trotzdem ans Frage die jetzt provokativ gerade in diese Richtung mit der Kei wann das stimmt aber ihr habt es nicht hinterfragt war nicht durch Zeitungsartikel oder durch meine Händige steht, dass Chatchivity oder die künstliche Intelligenz hauptsächlich genutzt wird heutzutage.

00:22:47: Dass viele, ob Jugendliche oder ältere Menschen sind einfach mit dem Gerät sprechen und fragen mir geht so und so?

00:22:56: Und sie da diagnosen oder via Coaching erlebst du das schon?

00:23:01: Ist stimmt es wirklich?

00:23:02: Also ich denke schon, es gibt auch viele Beratungssituationen in psychischen Problemen wo Menschen die Beratungen der Form sozusagen in Anspruch nehmen, ist ja schon ein Stück so, dass ich mir denke es ist das niederschwelligste Angebot.

00:23:17: Kraut mit psychischen Problemen ist ja oft ganz schwierig sozusagen sich Hilfe zu holen für viele Menschen.

00:23:25: Aber ich denke es gibt Untersuchungen da sind der Psychotherapie zum Beispiel sozusagen die Beziehung zwischen Klientin und Therapeuten eigentlich der größte Wirkfaktor.

00:23:38: Das ist nur begrenzt möglich.

00:23:41: Das heißt, ich sehe so eine begrenzte gute Möglichkeit mit...

00:23:46: Ja also das ergänzendes Werkzeug ist es durchaus und wenn du wie lange bist du jetzt bei der Promente?

00:23:58: Umgefährlich seit Anerdorff.

00:24:04: Lass uns mal zumindest zehn, zwanzig Jahre in die Zukunft schauen.

00:24:08: Habt ihr das?

00:24:08: Laft es ja nach einer Idee da würde Promente sein.

00:24:12: Gibt's eine Zukunftsvision?

00:24:13: Gibt es Projekte, die ihr gerade verwirklichen wollt?

00:24:17: Nein

00:24:17: also soweit Viren nicht weil wir natürlich auch immer wieder budgetabhängig sind wie dieses Ausschaut im Augenblick.

00:24:26: aber ich denke mir ein ganz wesentliches Thema du hast das vorher angesprochen ist das Thema Einsamkeit wo ich mir denke, da ist es wesentlich auch, als Promente zu schauen.

00:24:35: Wo können wir uns einbringen?

00:24:37: Welche Möglichkeiten an Angeboten gibt's?

00:24:40: Das ist der eine Teil und das andere ist schon, dass uns das Thema sucht sicher zunehmend beschäftigen wird.

00:24:46: Ich habe jetzt eben die Statistik von Promenten angeschaut Und wir bieten zum Beispiel so einen Spritzendauschprogramm an.

00:24:55: Es werden in der Woche durchschnittlich vierzehntausend Spritzen getascht Und das sagt, dass meiner Sicht schon aus, wie groß das Problem ist.

00:25:05: In mir taucht er sofort ein Bild auf mit Bahnhof und so?

00:25:08: Oder findet es am Land auch statt?

00:25:10: Kann ich jetzt...

00:25:12: Es gibt einen Bus.

00:25:14: Ah okay!

00:25:15: Vierzehntausend.

00:25:16: Ja, unfassbar für mich.

00:25:18: Und das sagt... Also ich hab's mir selber geschickt,

00:25:21: als ich

00:25:21: es gesehen habe und das sagt man schon, dass wir da ein Problem haben, wo man wirklich auch zunehmend hinschauen

00:25:28: muss.

00:25:29: Na absolut!

00:25:31: Du erlebst mit Beinahe ein bisschen sprachlos?

00:25:34: Da sie das Gespräch schon von der Zeit her bis auf dem Ende nähert, lass uns doch noch gemeinsam zurückblicken moniker.

00:25:42: Ich geb's in den alten Jahren Irgendwas ganz ein besonderer Meilenstein, an das du sofort immer erinnerst was ganz besonders schön war oder besonders lustig vielleicht?

00:25:53: Ja da gibt es zwei Dinge für mich.

00:25:54: Das eine ist vor kurzem in Linz im Kino und da habe ich einen Kliententhaufen den ich vor fünfzehn Jahre betraut hab der hat mir sofort hergekommen und gesagt hat dass er berufstätig ist, dass er Familie hat und dass ihm sehr gut geht.

00:26:11: Und das sind die Augenblicke wo ich mir denke Ja schön, das macht einfach so viel Sinn.

00:26:17: Das ist das eine und das andere ist schon ein Meilenstein die Entwicklung der Krisenhilfe, die ich sozusagen die Möglichkeit gehabt habe diese aufzubauen weil dies ist wirklich eine Einrichtung einer Institution Die ist einzigartiger in Österreich Und wirklich für viele Menschen so erste Anlaufstöhe Prävention betrieben werden kann, wo wirklich langefristige Erkrankungen möglicherweise auch verhindert werden können oder auch Suizide verhindern können.

00:26:48: Und das ist schon was, was ich sehr schön finde.

00:26:51: Gibt es so etwas?

00:26:52: Gibt's eine Schnellm ... also für Menschen die uns zuhören ein Nummer, ein Telefonnummer, den man sich schnell merkt, wenn ich irgendein psychisches Problem habe, jetzt hab' ich gehört, ich hab' die Monika gehört und ich hab von Promente gehört.

00:27:05: Ich will da anrufen, ich will mir dort wenden.

00:27:07: Gibt es sowas?

00:27:08: Wissst du das auswendig?

00:27:11: Das ist die Linzertelefonnummer NOSINCHE-II

00:27:17: nr.

00:27:18: und Abschließend fragt man mich, ich stelle mir den Beruf sehr herausfordern vor.

00:27:23: Du streust dabei so!

00:27:24: Das finde ich sehr erbaulich und erfrischend wenn du einen Arbeitstag hinter dir hast.

00:27:31: Gibt es eine Lieblingsbeschäftigung zum Abschalten?

00:27:34: Gibt's Platzhalle in Oberösterreich, die du aufsuchst und nicht heim suchst.

00:27:39: Ja ich wohne ja im Land.

00:27:41: Ich wohne in der Schurken.

00:27:43: Und da gibt es viele schöne Platzhallen.

00:27:45: Und eins ist einfach... Da gibts ein Teich und dann blickt man so über das Eferdingerbecken und ins Müllviertel auf und dort zu sitzen und die Ruhe zu geniessen.

00:27:55: Das ist für mich schon immer wieder sehr was Wohlwollendes!

00:27:59: oder einfach auch durch ein Waldspazierengendes sind so die Dinge, die gut tun.

00:28:03: Fein!

00:28:04: Liebe Monika, danke für deinen Besuch und danke fürs Gespräch.

00:28:09: Hat Ihnen

00:28:09: unsere Sendung

00:28:10: gefallen?

00:28:11: Dann hinterlassen Sie uns doch bitte eine fünf Sterne Bewertung.

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