Markus Scharner: Zukunft denken, handeln, gestalten – Einblicke eines Visionärs

Shownotes

Markus Scharner, Leiter der Oberösterreichischen Zukunftsakademie, gibt in dieser Folge spannende Einblicke in seine vielseitige Arbeit rund um das Thema Zukunft: Wie werden wir morgen leben, was bewegt uns als Gesellschaft und wie kann jeder Einzelne dazu beitragen, Herausforderungen aktiv zu gestalten? Von Kindheitserinnerungen im oberösterreichischen Wirtshaus über die ersten Schritte in der Landwirtschaft und die Erfahrungen im Qualitätsmanagement bis hin zur führenden Rolle in der Zukunftsakademie – Markus Scharners Weg ist geprägt von Neugier, Engagement und Innovationsgeist. Er erklärt, wie sein Team aktuelle Trends aufspürt, Publikationen erstellt und konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft entwickelt. Dabei wird deutlich, wie wichtig Interdisziplinarität und Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen sind, um Lösungen zu finden und den Fortschritt voranzutreiben. Aktuelle Beispiele wie das Projekt "Jung und Einsam" zeigen, wie Zukunftsthemen greifbar gemacht werden. Markus Scharner spricht offen über die Herausforderungen der Landwirtschaft im Wandel, die Bedeutung von nachhaltigem Handeln und innovative Wege wie die Pilzzucht am eigenen Hof. Auch seine Perspektiven auf künstliche Intelligenz und Social Media als Chancen und Risiken werden beleuchtet. Abgerundet wird das Gespräch durch private Einblicke: wie Markus Scharner es schafft, Berufsleben, Lehraufträge, Unternehmen und Familie zu vereinen, und was ihn persönlich motiviert, jeden Tag aufs Neue für eine positive Zukunft einzutreten. Jetzt reinhören und inspirieren lassen – OÖ Ungefiltert gibt es unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ zum Abonnieren auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Oberösterreich Ungefiltert, der Podcast der Oberösterreichspersönlichkeiten vor den Vorhang holt.

00:00:12: Mein Name ist Berena Schwarzinger.

00:00:31: Er ist der Leiter der Oberösterreichischen Zukunftsakademie und wir sprechen heute natürlich über die Zukunft Pilze- und Privates.

00:00:43: Herr Schahner, herzlich willkommen!

00:00:45: Hallo vielen Dank für die Einladung.

00:00:47: Eines vorweg gehen wir zum kommunikativen Duüber?

00:00:51: Ja sehr gerne ich bin Markus.

00:00:52: Das freut mich.

00:00:53: Verena hallo Bist du ein waschechter Oberösterreicher?

00:00:57: ja ich bin eine Mischung.

00:00:58: Ich bin mütterlicher selbst aus Oberöstereich stammend aus Attenburg und väterlicher Salz aus Niederösterreich, somit das Beste aus beiden Welten.

00:01:09: Wie war deine Kindheit?

00:01:10: Wie bist du aufgewachsen?

00:01:11: Ja in unterschiedlichen Lebenswelten – in der oberösterreichischen Welt im Wirtshaus bei meiner Oma in Adnan-Buchheim.

00:01:18: eine sehr bunte Mischung direkt neben dem Bahnhof ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt und ich habe schon sehr früh diese Meinungsvielfalt am Wirtshaustisch miterleben dürfen, väterlicher Salz in einem grämbäuerlichen Umfeld mit Milchküden und bunten Wiesen und Weiden, und habe sehr vielseitige Kindheit gut behütet erleben dürfen.

00:01:42: Welche Ausbildung hast du genossen?

00:01:44: Ich war in Wieselburg im Franziskiosophinum, hab mir dort spezialisiert auf das Thema Landwirtschaft und Lebensmittel.

00:01:51: Und nach dem Abschluss der Matura hat mich der erste Weg in die Lebensmittelindustrie geführt Habe dort aber sehr schnell gemerkt, dass ich mich noch weiterentwickeln möchte und habe dann den Schritt nach Wien gewagt in die große Stadt an der Universität für Bodenkultur.

00:02:09: Und hab dort dann Agrarökonomie studiert.

00:02:11: Agrarökonomie ist ein Spezialfeld der Wirtschaftswissenschaften, die sie eben mit Agrarmärkten- und landwirtschaftlichen Betrieben beschifften.

00:02:21: Wo starteten denn deine erste Karriere Schritte?

00:02:23: Der erste Job nach dem Studium war der Grammarktausdreher Marketing GmbH, ich war dort für das Armer Gütersiedel verantwortlich im Bereich Qualitätsmanagement und in weiterer Folge auch.

00:02:36: In der Stabstelle der Geschäftsführung habe ich dort die Marketingstrategien der Armer weiterentwickeln

00:02:42: dürfen.".

00:02:43: Wie ging es dann weiter?

00:02:45: Dann hat mich der Weg wieder Richtung Heimat geführt, durfte dann an der Seite von Landeshauptmann Stellvertreter Stefan Birnkopf wirken als Referent für Landwirtschaft, Naturschutz, Jagd und Fischerei.

00:02:57: Das war eine sehr spannende Zeit auch mit der Wahl in Niederösterreich Und dann hat mich die Liebe wieder nach Oberösterreich geführt.

00:03:08: Warst du schon immer so ein bisschen getrieben von Politik, Landwirtschaft oder Nachhaltigkeit?

00:03:12: Also man hört so ein bißchen raus

00:03:14: Ja an der Universität verboten.

00:03:15: Kultur hat mich dann dieses Thema erfasst In einer ehrenamtlichen Aufgabe bei der Akademikergruppe und habe dort mich in der Studentenvertretung engagiert.

00:03:27: Und das waren die ersten Berührungspunkte zur Politik, meine ersten Zugänge – und da wurde dann meine Begeisterung für dieses Thema geweckt.

00:03:36: und die ökologische Nachhaltigkeit war von Kindesbeinen schon ein Thema, dass mich bewegt und beschäftigt hat für eine bessere und saubere Welt mich zu

00:03:47: engagieren.".

00:03:49: Seit einem Jahr bist du der Leiter der Oberösterreichischen Zukunftsakademie.

00:03:53: Erklär uns das bitte mal, was macht sie?

00:03:55: Die Zukunftsakademie setzt sich mit den wesentlichen Zukunftsfragen für das Land Oberösterreich auseinander.

00:04:03: Wir agieren dabei um unterschiedlichen Themenfeldern die die Vielfalt an Zukunftsthemen abbilden.

00:04:11: zum einen gesellschaftliche Themen zum anderen auch technologische Themen aber auch Themen der ökologischen Nachhaltigkeit werden bei uns behandelt in Projekten, in Publikationen aber auch im Veranstaltungsformaten.

00:04:29: Du bist der Chef?

00:04:29: Was steht so auf Deiner Agenda?

00:04:31: Was machst du den ganzen Tag?

00:04:33: Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit ist es einen Überblick zu halten über die großen Entwicklungen in der Welt und auch die Relevanz für das Land Oberösterreich zu interpretieren.

00:04:47: aus dieser Beobachtung und Analyse leiten wir dann ganz konkrete Projekte ab mit dem Ziel Handlungsempfehlungen zu entwickeln und somit auch eine positive Entwicklung in den Themenfeldern voranzutreiben.

00:05:03: Kannst du uns ein konkretes Beispiel vielleicht nennen?

00:05:05: Ich glaube, Zukunftsthemen gibt es ja genug Pflegehandwerkpensionen, Arbeitsmarkt

00:05:10: usw.,

00:05:11: gibt's da was Konkretes?

00:05:13: Ja, ein aktuelles Thema diese Woche haben wir eine Publikation veröffentlicht zum Thema Jung-und Einsam.

00:05:21: Das ist eine Entwicklung, die wir schon sehr länger mit Sorge beobachten und wir haben gemeinsam als Zukunftsakademie mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft eine Publikation dazu erstellt wo wir das Thema aufbereiten.

00:05:36: Und da konkrete Handlungsempfehlungen für Betroffene geben.

00:05:42: Kann man uns das so vorstellen?

00:05:45: Es ist ein Rad aus Wissenschaftlern und es sitzt zusammen und diskutiert Und dann gibt es Handlungsempfehlungen an die Politik oder andere Institutionen?

00:05:53: Ja, wir sind eine kleine feine Gruppe in der Zukunftsakademie sehr interdisziplinär zusammengesetzt.

00:05:59: Das heißt Geisteswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Techniker.

00:06:04: Wir versuchen interdiszieplinär zu arbeiten und Lösungen für diese Probleme unserer Zeit auch zu finden.

00:06:13: Gleichzeitig haben wir ein sehr breites Panel – das ist ein Beirat namhaften Wissenschaftlern wie zum Beispiel auch der Gabriel Felbermeier vom Wirtschaftsforschungsinstitut, die uns bei einzelnen Fragestellungen mit ihrer Expertise zur Verfügung stehen.

00:06:31: Auf eurer Website steht das Satz «Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken können sie keine haben».

00:06:37: Wie interpretierst du das oder verstehst du zu diesem Satz?

00:06:41: Ja, meine Anfassung ist es dass wir eigentlich selbst als Gesellschaft die Möglichkeit haben die Zukunft zu gestalten und natürlich müssen wir uns da zwangsläufig mit der Gegenwart beschäftigen vielleicht auch in der Vergangenheit.

00:06:55: aber wichtigsten ist das wir für uns einen Weg finden wie wir in Zukunft leben wollen.

00:07:03: Wie bleibst du denn optimistisch wenn man sich auch viel mit der Zukunft beschäftigt?

00:07:06: Wir sehen aber die aktuellen Politischen Rahmenbedingungen

00:07:10: etc.,

00:07:10: wie bleibt man da positiv gestimmt?

00:07:13: Ja, also diese globale Entwicklung und die Großwetterlage bereitet uns natürlich alle Sorge.

00:07:20: Und wir bleiben deshalb optimistisch weil wir auch trotzdem alle dem einen Gestaltungsspielraum haben das heißt wir als Bundesland Oberösterreich stehen um einiges besser dar als andere Länder Und das hängt davon ab, weil wir auch sehr engagierte Menschen haben die tagtäglich für eine gute Zukunft arbeiten und da arbeite ich sehr gerne mit.

00:07:46: Du hast gesagt du informierst dich viel oder man muss sich viel informieren?

00:07:49: Man muss schauen was ist los?

00:07:51: wie könnte sein Studie ein Umfragen?

00:07:54: Wie viel Zeit nimmt das Recherche Thema für dich in Anspruch oder ist es alles noch sehr theoretisch?

00:07:58: immer

00:07:59: Ja, also durch das wir in einem Team sehr interdisziplinär zusammenarbeiten teilen wir uns die einzelnen Themenfelder auf.

00:08:06: Weil es ist sehr schwierig da dass eine Person den gesamten Überblick hält und da unterstützt mich mein Team sehr gut.

00:08:15: Ich fokussiere mir auf die elementaren Lebensgrundlagen.

00:08:18: Das sind die natürlichen Ressourcen, das ist die Versorgung mit Energie Mit Wasser Natürlich auch diese globalen Entwicklungen Diese natürlich jetzt auch auf uns in den einzelnen Regionen, auch in Europa und Österreich auswirken und ausschlagen.

00:08:33: Und wir speisen uns durch verschiedene Informationsquellen.

00:08:37: Es gibt ja breites Netzwerk an ähnlichen Sinktanks- und Denkfabriken und Netzwerken – und wir bedienen uns natürlich den normalen Mainstream-Medien aber natürlich auch diesen spezialisierten Netzwerk wie der Bertelsmann Stifter.

00:08:54: Hast du Tipps für uns?

00:08:55: Wie können wir denn mit beitragen, eine positive und gute Zukunft zu gestalten.

00:09:02: Ich denke jeder kann dazu einen Beitrag leisten in seinen Umfeld, in seiner Gemeinde zum Beispiel, in Form, dass man sich bei dem Ehrenamt engagiert im Verein bis hin zur politischen Ebene.

00:09:17: Jeder kann für Essere Zukunft mitwirken.

00:09:22: Und meine Aufgabe ist es auch, und die Aufgabe der Zukunftsakademie dass wir diesen Zukunftsoptimismus bei den Menschen wecken und auch motivieren anzupacken, mitzuwirken.

00:09:35: Es liegt nicht alles in unserer Hand aber das was wir gestalten können, das wollen wir auch machen.

00:09:43: Du bist Universitätslektor an der BOKO in Wien, Lektor an die FAO bei Österreich und Lektor am Campus in Wieselburg.

00:09:50: Was machst du in dieser Funktion?

00:09:52: Das sind Lehraufträge, die haben sich über die Jahre stetig entwickelt und der Ursprung war das Thema Risikomanagement.

00:10:01: Ich habe mich sehr frühzeitig mit dem Thema schon beschäftigt.

00:10:05: Das war eigentlich ein Erkenntnis von mir aus dieser Finanz- und Wirtschaftskrise.

00:10:10: dort hat dieses Thema Risikomanagement bei den Banken und Versicherungen Einzug gefunden.

00:10:16: Und meine Idee war es diese Werkzeuge und Tools, diese Management Tools auf die Landwirtschaft und die Lebensmittelproduktion zu übertragen.

00:10:28: In diesen Themenbereichen wird mir ich mich der Lehre der Wissensvermittlung und heute gehört das eigentlich zum Standardwerkzeug für jeden Manager weil Die Risiken sind vielfältiger geworden, die Welt wird komplexer und dynamischer.

00:10:45: Und die Herausforderungen dazusteigen.

00:10:48: Und du bist auch ein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger?

00:10:53: Für welche Themen – wie oft im Jahr stehst Du vor Gericht?

00:10:56: Das ist jetzt eine sehr neue Aufgabe, die mir zukommt.

00:10:59: erst seit März diesen Jahres für die Bewertung von landwirtschaftlichen Liegenschaften zertiftiert, Landesgericht Linz und kann im Gerichtsverfahren als Experte eingebunden werden, um Sachverhalte objektiv zu klären.

00:11:19: Du hast mit deiner Frau gemeinsam auch ein eigenes Unternehmen gegründet, wo wir jetzt endlich einmal auf die Landwirtschaft zu sprechen kommen.

00:11:25: Erzähl uns doch ein bisschen davon!

00:11:27: Was ist das?

00:11:28: Wo ist es?

00:11:29: Wie viele Mitarbeiter habt ihr?

00:11:31: Ja, es ist ein kleiner feiner Familienbetrieb in der Nähe von Linz in St.

00:11:36: George an der Cusen und diese Entscheidung ist eigentlich über Jahre gereift dass wir uns älterlichen Betrieben meiner Frau wieder bedätigen wollen und dort diesen Betrieb auch übernehmen wollen.

00:11:49: Und da war lange eine Überlegung wie es dort weitergehen kann?

00:11:52: In welche Richtung wir uns entwickeln wollen?

00:11:56: Wir haben dann einen alten Mostkeller wiederbelebt und neues Leben eingehockt.

00:12:03: Und züchten dort jetzt der Speisepilze, Kaltersättling, Shitakel und Osternpilzer für die regionale Vermarktung.

00:12:11: Wie können wir uns vorstellen?

00:12:12: Der ganze Keller ist voller Schwammalb.

00:12:15: Ja also jetzt gedeiht das sehr berechtigt auch bei diesen klimatischen Bedingungen im Frühjahr.

00:12:21: Wir wachsen diese Pilze in einer hervorragenden Qualität Und meine Frau ist dabei, die Ernte für die Lieferungen heute Nachmittag zusammenzustehen.

00:12:33: An wen liefert ihr

00:12:34: z.B.?

00:12:35: Wer sind eure Abnehmer?

00:12:36: Wir haben drei solide Standbeine.

00:12:38: zum einen der Lebensmittelhandel, den wir in regional, lokal und link zu einer Umgebung beliefern.

00:12:45: Das zweite Standbein ist die Gastronomie.

00:12:48: Da beliefern wir von Großflüchern bis hin zu den Sterne-Restaurants wie das Bootshaus Atlansi.

00:12:55: und dann der Abrufverkauf, wo wir auch Einkaufserlebnis anbieten.

00:13:01: Das heißt man kann uns beobachten bei der Pilzeernte und dann auch gleich die frischen Produkte bei uns nehmen.

00:13:08: Wie viele Kilo Schwammal erntet ihr da so?

00:13:10: Und wie oft ernt man den Schwammall?

00:13:12: Wir sind eigentlich tagtäglich dabei diese Erntereifenpilze zum besten Zeitpunkt in die Vermarktung zu bringen Und wir produzieren von September bis in Juni und der Sommer ist dann nochmal für uns eine Verschnaufpause, weil da ist es auch zu warm für das Wachstum der Pilze.

00:13:35: Wie sieht denn jetzt die Zukunft der Landwirtschaft aus?

00:13:37: Stichwort Treibstoff, Düngermittel, Klimawandel ... Du hast Experte!

00:13:42: Wie siehst du das?

00:13:43: Die Landwirtschaft steht schon seit einigen Jahren vor grossen Herausforderungen.

00:13:49: Und die Landwirtschaft, die bäuerliche Landwirtschaft in Oberösterreich hat aber auch bewiesen dass sie diese Herausforderung hervorragend auch bewältigen kann.

00:13:59: Aber es braucht natürlich stabile und planbare Rahmenbedingungen.

00:14:05: Die Landwirtschaft ist immer kräftig in der Zukunft weil man immer voraus denken muss wenn ich jetzt zum Beispiel im Frühjahr Ein Bau geht der Kulturarten, die im Herbst geerntet werden müssen.

00:14:17: Dann müssen wir vorausplanen wie werden sie die Märkte entwickeln?

00:14:22: welche Produkte werden dann zum Zeitpunkt der Ernte den besten Marktpreis erzielen?

00:14:27: und natürlich wo es um eine Rolle spielt Die Werkbank unter freien Himmel.

00:14:32: Wir sind auch von der Witterung in der Landwirtschaft sehr stark abhängig.

00:14:38: Hast du auch Tiere am Bauernhof?

00:14:41: Ja, seit drei Jahren haben wir auch Rinder bei uns am Hof.

00:14:45: Wir sind die erste Steilstufe, wo das Müllviertel beginnt nach der Donau und den Aargebieten.

00:14:52: Und haben einige sehr steile Flächen, die früher handisch bewirtschaftet wurden und das übernehmen für uns jetzt die Rinder.

00:15:02: Für die Kinder ist es natürlich auch Attraktionen, also die uns besuchten am Hoch.

00:15:06: Es ist um einiges lebendiger geworden extensiv und weiter unterteuert.

00:15:13: Wie bekommst du jetzt dein Unternehmen zu Hause, deine Elektrotätigkeit die Leitung der Oberösterreichischen Zukunftsakademie und die Familie unter einen Hut?

00:15:21: Hat dein Tag mehr als vierundzwanzig Stunden!

00:15:24: Ja ich habe eine sehr gute Unterstützung, ein familiär durch meine Frau und auch durch ihre Eltern, die uns nun hart kräftig unterstützen bei unseren Plänen.

00:15:34: Wir haben ja noch dazu jetzt gerade auch eine Baustelle wo wir den Hof und Teilen wieder neu gestalten und neu errichten.

00:15:42: Und die Stärke ist eigentlich bei mir.

00:15:45: durch die Vielfalt, also durch diese vielfältigen Tätigkeiten, die ich tagtäglich erleben darf, tanke ich auch sehr für Energie.

00:15:56: Also es ist eine gute Obwechslung zwischen diesen Zukunftsthemen, die intellektuelle Anspruchsvollsein und auch manchmal einer anstrengenden körperlichen Tätigkeit in der Landwirtschaft.

00:16:07: Gibt es noch Hobbys?

00:16:09: Ja, Platz für Hobbies ist natürlich sehr überschaubar in meinem Tagesablauf.

00:16:15: Aber ich versuche mich auch regelmäßig sportlich zu betätigen.

00:16:19: Ich habe erst letzte Woche beim LINZ Marathon mit einer Staffelgruppe von meinen Kollegen aus der Abteilung Trends und Innovation teilgenommen.

00:16:30: Und ich versuch im Sommer immer wieder Wanderungen zur Unternehmen.

00:16:34: mit der Familie habe noch ein paar jahramtliche Aufgaben, wo ich mir lokal-regional einfach noch engagiere.

00:16:44: Das zähle ich auch einmal zu meinen Hosen.

00:16:47: Lernst du aktuell etwas Neues?

00:16:49: Ja, ich lerne tagtäglich dazu.

00:16:51: Also diese Themenvielfalt in der Zukunftsakademie ist natürlich eine große Herausforderung weil es totale Vielfalt ist und gleichzeitig ist das aber für mich jeden Tag ein Dazulehren.

00:17:04: also Gestern haben wir sie zum Beispiel mit dem Thema der invasiven Arten beschäftigt.

00:17:09: Das sind Tiere und Pflanzen, die über Jahre jetzt durch die Handelswege eingeschleppt wurden und die teilweise auch Probleme machen.

00:17:18: Und demnächst werden wir uns mit dem thema künstlichen Intelligenz in einer Veranstaltung auseinandersetzen und die Auswirkungen auf uns als Menschen in der Gesellschaft Themenfeldern lerne ich tagtäglich mit meinen Mitarbeitern und der Netzbeerten dazu.

00:17:40: Bleiben wir vielleicht bei der künstlichen Intelligenz?

00:17:42: Nutzt du die selbst auch, sei es zur Informationsbeschaffung oder dergleichen?

00:17:47: Ja also die Künstliche Intelligenze ist ein Gainchanger und hat in sämtlichen Bereichen Einzug gehalten.

00:17:53: Wir nutzen sie sehr verantwortungsvoll weil natürlich unsere Expertisen müssen auch gewisse wissenschaftliche Standards und Kriterien erfüllen, aber als Unterstützung sind sie sehr hilfreich.

00:18:07: Und wir versuchen auch da eine Bewusstsein zu schaffen, dass man künstliche Intelligenz nicht mit einer Angst begegnen, aber mit einer Sorgfalt und sehr reflektiert mit diesen neuen Möglichkeiten umgehen.

00:18:23: Hast du die Sorge, dass die Gesellschaft das vielleicht falsch?

00:18:27: aufnehmend verwendet und dann das doch vielleicht ins negative laufen könnte?

00:18:33: Aus meiner Sicht ist es ein gesellschaftlicher Lernprozess, ähnlich wie bei den sozialen Medien.

00:18:38: Da wird er jetzt gerade auf politischer Ebene diskutiert ob es Restriktionen geben soll und in welcher Form diese dann auch umgesetzt werden in verschiedenen Ländern.

00:18:49: Österreich hat dazu jetzt einmal eine Grundsatzentscheidung auch getroffen Und ich denke, es wird nicht nur über Gesetze und Verordnungen funktionieren sondern über Bewusstseinsbildung.

00:19:02: Das braucht Zeit!

00:19:03: Wir müssen uns bewusst sein dass diese Entwicklungen sehr rasant sind und wir oft gar nicht mithalten können in unseren Verhaltensweisen und daher sehe ich das als Lernprozess.

00:19:16: aber ich bin sehr zuversichtlich der Gesellschaft ist gelingen wird da einen vernünftigen Umgang unter Breite zu finden.

00:19:30: Ich

00:19:31: versuche generell, Entwicklungen in der Gesellschaft oder in der Technologie immer optimistisch zu sehen und für mich sind soziale Medien eine Informationsquelle, eine Bereicherung weil ich dadurch einfach mehr Möglichkeiten habe Entscheidungen auf eine bessere Basis abzustellen.

00:19:52: Aber gleichzeitig muss ich auch tagtäglich an mir arbeiten, damit einen ausgewogenen vernünftigen und auch gesunden Umgang zu finden.

00:20:02: Hast du Vorbilder?

00:20:04: Ja das sind sehr viele Vorbildern.

00:20:05: Das kann ich nicht an einer Person festmachen weil ich der Überzeugung bin wir haben jetzt schon sehr oft über Lernen gesprochen.

00:20:13: Ich bin der Überzeugung dass man von jedem Menschen etwas lernen und abgewinnen kann die versucht einfach unterschiedliche Eigenschaften, die mir positiv auffallen mitzunehmen und mir anzeigen.

00:20:27: Woran glaubst du?

00:20:29: Ich glaube an eine gute Zukunft und an daran das motivierte Menschen sehr viel Positives in die Welt tragen können.

00:20:38: Hast Du ein Lebensmotto?

00:20:40: Ja mein Lebensmoto ist Träume nicht den Leben sondern lebe deinen Traum.

00:20:47: Ich versuche immer unmittelbar eigentlich auch Handlungen zu sitzen.

00:20:51: Also ich trage Ideen nicht sehr lange vor mir her, sondern würde mich eher zu den Machartypen

00:20:58: ziehen.".

00:20:59: Mit welchem Promi oder mit welcher Persönlichkeit?

00:21:02: Ob bereits verstorben oder noch am Leben?

00:21:04: würdest du gerne einen Kaffee trinken gehen?

00:21:06: Ja mein Leopold Fiegel hat mir eigentlich sehr beeindruckt in seinen Wirken weil das war keine einfache Zeit und er politisch aktiv war und er hat aber trotzdem niemals seinen Zukunftsoptimismus verloren.

00:21:24: Zum Abschluss Markus, was wünschst du dir beruflich wie privat für deine Zukunft?

00:21:29: Ja einfach eine gute Weiterentwicklung wie bisher und dass ich an diesen Stellen wirken kann wo auch sehr vieles Positives für diese Welt beitragen darf.

00:21:40: Marco Schana danke fürs Interview und alles Gute!

00:21:45: Hat Ihnen unsere Sendung gefallen?

00:21:48: Dann hinterlassen Sie uns doch bitte eine fünf Sterne Bewertung.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.