Markus Roth: Digitale Souveränität oder totale Abhängigkeit?

Shownotes

Digitale Souveränität oder Fremdbestimmung? In dieser Folge von OÖ Ungefiltert spricht Speaker B, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT der Wirtschaftskammer Oberösterreich, offen über einen blinden Fleck, der den Mittelstand teuer zu stehen kommen könnte: IT-Kosten und digitale Abhängigkeit. Milliardenbeträge verlassen jährlich Europa für Cloud-Services und Software aus Übersee – kaum jemand hat die stetig steigenden Abo-Kosten und Abhängigkeiten noch im Griff. Markus Roth zeigt auf, warum regionale IT-Lösungen weit mehr als eine politische Floskel sind und wie gefährlich es ist, sich schleichend immer mehr US- und asiatischen Anbietern auszuliefern. Er erklärt prägnant, warum Datensouveränität zur zentralen Wirtschaftsfähigkeit wird und was hinter dem Begriff Vendor-Lock-in steckt. Praxisnah und konkret schildert er, wie künstliche Intelligenz neue Risiken bringt und Betriebsgeheimnisse aufs Spiel setzen kann. Erfahre, wie Unternehmen Schritt für Schritt ihre digitale Unabhängigkeit zurückgewinnen können, welche Rolle der Mittelstand dabei spielt und wie europäische Anbieter im Vergleich abschneiden. Mit klaren Beispielen, Tipps und einem provokanten Ausblick auf die digitale Zukunft eröffnet Markus Roth Perspektiven, die weit über die IT-Abteilung hinausgehen. Bleib neugierig – mehr Impulse zu IT-Sicherheit, Kostenfallen und echten Handlungsoptionen jetzt anhören! OÖ Ungefiltert gibt es auf allen gängigen Plattformen und auf https://ooe-ungefiltert.podigee.io/

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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Oberösterreich umgefiltert.

00:00:06: Der Podcast der Persönlichkeiten aus OberÖsterreich vor den Vorhandel.

00:00:11: Mein Name ist Hannes K. Wer seine IT-Kosten nicht kennt, verliert doppelt.

00:00:26: Markus Roth über digitale Abhängigkeiten versteckte Kostenblöcke und worum regionale Lösungen mehr sind als eine politische Forderung.

00:00:36: Tausende Euro fließen Jahr für Jahr aus oberösterreichischen Betrieben ab.

00:00:40: Für Clouddienste, Software-Apos und digitale Tools, deren Kosten kaum jemand im Blick hat.

00:00:47: Weil es praktische Lösung beginnt wird Schleichen zur Abhängigkeit.

00:00:51: Markus Roth – ob man der Fachgruppe Unternehmensberatung Buchhaltung unter IT in der Wirtschaftskammer Oberösterreich kennt diese Entwicklung.

00:01:00: als unzähligen Gesprächen mit Unternehmen Im Intel wird er, warum digitale Souveränität kein abstraktes Schlagwort ist sondern eine handfeste betriebswirtschaftliche Frage und dass Betriebe konkret tun können um wieder mehr Kontrolle über ihre Daten und Kosten zu gewinnen.

00:01:20: Markus Roth herzlich willkommen bei unserem Podcast.

00:01:24: Oberösterreich ungefiltert.

00:01:26: ich freue mich das du heute mein Gast bist.

00:01:28: Hallo freu ich mich dass sich da sein kann.

00:01:31: Markus, meine erste Frage ist.

00:01:33: Wie erklärst du einem Kind was Du beruflich machst?

00:01:38: Ich kümmere mich um Computer und neue Lösungen.

00:01:42: Und ich kümmer mich darum dass andere Unternehmen mit ihrer IT, mit ihren Systemen gut und sicher arbeiten können.

00:01:50: Dafür produzieren wir Geräte und Software.

00:01:54: Womit hast Du Dein erstes Geld verdient?

00:02:04: Mein erstes Geld habe ich als Bauspengler verdient.

00:02:08: Das war ein Ferialjob, wo ich in luftigen Höhendachrinnen einhängen konnte.

00:02:15: Das hat meinen Blick insofern verändert, als ich Höhenangst habe und wenn man dann zehn Meter in der Höhe herum ist von der Hüfte weg über einen Dach hinausschaut und versucht, diese Dachrinne zu befestigen.

00:02:34: Dann geht man es sehr langsam an seine Grenzen oder stark an seine Grenzen und ich bin dann draufgekommen.

00:02:38: zumindest das wirkt nicht.

00:02:40: mein Job werden also da wär mir nicht weit weg.

00:02:42: aber ich bin darauf gekommen dass mal jede Angst überwinden kann auch jedes Problem schaffen kann.

00:02:47: Was lernst du gerade?

00:02:49: Beruflich oder privat?

00:02:52: Beruflich beschäftigen mich zurzeit zwei Themen stark rund um Agentic AI Entwickle ich mich weiter und rund um IT Security, die gerade momentan eine Renaissance erlebt weil wir ja wieder europäische Anbieter jetzt bekommen.

00:03:07: Die starken Vordergrund kommen bei Leben andere.

00:03:11: Ich sage mal Probleme aufwerfen oder Risiken verursachen können uns privat versuche ich mich gesünder zu ernähren aber das ist noch ein langer Weg.

00:03:23: Von wem lernst du am meisten in deiner Rolle als Obmann?

00:03:28: Das Schöne an der Rolle als Obmann ist, dass man mit Mitgliedsbetrieben zu tun hat jeden Tag eigentlich und die sind so unterschiedlich.

00:03:37: Und haben so viel Expertisen in so vielen Bereichen – ich habe das Glück, mit Sicherheit in der besten der Gruppen tätig zu sein!

00:03:45: Ich hab' die Unternehmensberaterinnen, die enorme Vielfalt haben also die, die in so viele Bereichen Expertinnen sind wo ich von allem was lernen kann?

00:03:58: Profitiere, weil ich selber auch ein Thieler bin.

00:04:00: und wenn man dann sieht mit welchen Systemen, mit welcher Technologien und welche Methoden die arbeiten kann man sich jeden Tag was mitnehmen.

00:04:08: Und ich habe die Buchhalterinnen, die diese Finanzsicht bringen, die mir als Hardcore-Techniker oft etwas fehlt und das ist dann toll zu sehen und eigentlich jeden Tag ein großes Lernen.

00:04:20: Das heißt ... Die Mitgliedspetriebe!

00:04:22: Definitiv die Mitgliedsbetriebe.

00:04:26: Wählst du für jeden Anlass eine bestimmte Brille?

00:04:29: Du bist Brillenträger, beziehungsweise im übertragenen Sinn.

00:04:33: Wie wächstest du zwischen verfiedernen Rollen?

00:04:37: Ich habe drei verschiedene Brillen mit unterschiedlichen Designs, mit unterschiedlicher... nach vier verschiedenen Brillen und mit unterschiedlichem See stärken.

00:04:47: ich verwende genau eine.

00:04:49: Und ich glaube so versuche auch mein Leben anzusetzen dass ich eben nicht die Rolle ständig wechseln, sondern versuche konstant zu bleiben.

00:04:58: Ich zu sein und ihm nichts aufgrund einer anderen Rolle eine andere Persönlichkeit zu sein.

00:05:06: Das Kernthema um das es in diesem Podcast gehen wird ist die digitale Souveränität und die IT-Abhängigkeit Und ich würde jetzt dazu gerne mal meine erste Frage stellen Wenn du mit Unternehmen und Innen über IT-Kosten sprichst.

00:05:25: Was hörst du da am häufigsten?

00:05:28: In letzter Zeit ist die häufigste Meldung, die ich höre, dass die monatlichen Kosten so stark steigen.

00:05:34: und zwar die Unternehmerinnen und Unternehmer haben lokale IT-Dienstleister, haben vielleicht Betreuer denen helfen aber das wahre Geld fließt an Systeme ab auf diese kaum mehr Einfluss haben und diese Kosten steigen von Monat zu Monat von Jahr zu Jahr sind schwere kalkulierbar.

00:05:54: Und wenn Sie dann sagen wollen, ich will diese Kosten nicht mehr tragen haben sie sehr wenig Möglichkeiten auszukommen.

00:06:02: das höre ich sehr häufig auch wenn es Möglichkeiten gäbe.

00:06:07: Und redest du denn deinen Betrieben die du vertrittst zu einem Wechsel oder zur anderen Lösung?

00:06:18: Ich rate den Betrieben sich zumindest einmal zu informieren.

00:06:22: Das Schlimmste, was man momentan machen kann ist einfach zu sagen es ist so.

00:06:25: ich muss es akzeptieren.

00:06:27: Ich gehe mit den bekannten Systemen die ich immer verwendet habe und bleib da drinnen weil diese Bequemlichkeit ist momentan ungefähr der schlechteste Ratgeber, den ich haben kann mich erinnern viele Unternehmerinnen bis an den Frosch im Kochtopf wo dann der Kochtopfer hitzt wird und der Frosche bleibt sitzen wenn man ihn langsam erhitzt.

00:06:53: Und so ungefähr das Gefühl habe ich momentan bei uns auch etwas.

00:06:57: Wir sind es halt gewohnt, es hat immer funktioniert mit diesen Systemen von anderen Kontinenten und jetzt ja aber warum sollte ich's nicht weiterprobieren?

00:07:06: Und wir merken dann oft nicht wie stark sich eigentlich die Rahmenbedingungen geändert haben und wie gefährlich es ist diese Abhängigkeit weiter durchzuführen.

00:07:14: Viele der Betriebe die du vertrittst nutzen parallel mehrere Clouddienste und Software Tools.

00:07:22: Wann wird aus praktischer Vielfalt ein echtes Problem?

00:07:27: Also grundsätzlich ist Vielfald kein Problem, sondern Vielfalschaft mir eine Entscheidungsmöglichkeit schafft mehr gewisse Souveränität.

00:07:35: Das Problem ist nur gerade bei den momentanen Systemen.

00:07:39: ich gebe Daten ab, ich gebe essenzielle Daten ab und ich gebe relevante Daten ab.

00:07:43: Und wenn ich hier dann verschiedene Systeme ausprobiere und überall meine Daten dann mutwillig Preis gäbe, dann ist die Gefahr groß dass diese Daten an Plätzen wieder auftauchen wo ich sie auf keinen Fall haben will und meine Betriebsgeheimnisse vielleicht nicht mehr ganz so geheim sind wie sie sein sollten.

00:08:01: Das ist definitiv etwas was mich vermeiden muss wo ich schauen muss herauszukommen und ich glaube das ist ein wichtiger Punkt.

00:08:07: auch in dem Moment wo die Systeme weniger werden wo ich sage ok ich bin dann drauf gekommen ich will die Vielfalt reduzieren entsteht sehr häufiger ein Vendor-Login, also dass ich im Prinzip mich mit einzelnen Anbietern verheirate und dann nicht mehr von denen loskomme.

00:08:25: Und das ist definitiv eine ganz schlimme Geschichte.

00:08:29: Im Vorgespräch hast du von Milliardenbeträgen die aus dem europäischen Wirtschaftskreislauf abfließen gesprochen.

00:08:37: Kannst du das ein bisschen greifbarer machen für unsere Hörer?

00:08:41: Wir haben momentan das Thema sogenannte Public Cloud-Lösungen, also die Infrastruktur as a Service, Betriebssystem als a Service und Softwareas a Service Plattformen.

00:08:57: Großteils in den USA sind also eigentlich fast nur in den US, vielleicht gibt es auch noch Asiatische dazwischen und nur ganz selten auch bei uns.

00:09:09: Und jetzt fließen gerade in Richtung jährlich im europäischen Raum über hundertfünfzig Milliarden Euro ab.

00:09:18: Das sind Hundertfünftig Milliarden, die in anderen Kontinenten Wachstum bewirken und bei uns einfach nur ausgaben.

00:09:26: Und diese Abhängigkeit wird von Jahr zu Jahr größer.

00:09:29: Die Summen werden vom Jahr zu Jahre größer.

00:09:33: Wir entwickeln uns immer mehr in die Richtung einer digitalen Kolonie das heißt wir geben Gratis unsere Daten her.

00:09:42: Wir zahlen mit unseren Daten und sind in dieser Abhängigkeit Schleife so stark schon drinnen, dass es kaum mehr Möglichkeiten eines simplen Ausstieges gibt.

00:09:55: Die Geschichte hat uns aber gelehrt, dass das irgendwann einmal vorbei ist mit den Kolonien.

00:10:00: wird das im IT-Sektor auch so sein?

00:10:04: Also darauf hoffe ich ganz stark.

00:10:07: der Zustand eine digitale Kolonie zu sein, ist glaube ich irgendwie der faire Ausgleich zu dem wie es vielleicht einmal war.

00:10:15: Also ich bin mir ziemlich sicher dass die Kolonialherren von damals sich nicht dachten das sich irgendwann mal das Bild umdrehen wird und statt des Bananenplückens jetzt sie diejenigen sein werden die Daten einliefern und diese Daten dann kostenfrei und abhängig abgeben.

00:10:37: Die Frage ist nur, wie kann diese Abhängigkeit vorbei sein?

00:10:40: Ich habe... ich sehe momentan den ganz leichten Weg noch nicht.

00:10:43: Ich glaube nicht dass es schnell gehen wird.

00:10:45: Ich glaub' nur wenn der Druck dann so groß is'.

00:10:48: Dass wir sehen, wir haben gar nichts mehr worauf wir selber bauen können und wir bauen unsere Geschäftsmodelle NUR mehr auf amerikanischem Wissen.

00:10:58: Dann irgendwann wird dieser Punkt kommen in der schmerzhafte Punkt wo man sagt ok dann verzichte ich jetzt auf Fortschritt Und geh zwei Schritte zurück und geh bewusst einen schwereren Weg.

00:11:14: Wir werden dann darauf kommen, wenn wir diesen Schritt gehen, dass wir eigentlich nicht auf Fortschritt verzichten sondern uns damit den Fortschied erst sichern.

00:11:22: Sechszig Prozent der befragten Unternehmen sehen eine sehr starke Abhängigkeit von nicht-europäischen IT-Ambittern.

00:11:31: Hat dich dieses Ergebnis persönlich überrascht?

00:11:35: Ja das Ergebnis hat mich überrascht, aber eigentlich weil es nur sechzig Prozent sind.

00:11:40: Ich bin der Meinung dass die Abhängigkeit mittlerweile schon viel viel höher ist wenn man sich jetzt nur bei Mobiltelefonen anschaut.

00:11:47: also natürlich gibt es europäische MobilteLEfonanbieter aber wenn wir uns ehrlich sind die meistverwendesten gehen auf zwei große Plattformen zurück und das sind amerikanische.

00:11:59: Das heißt zumindest bei dem System ist eine hundertprozentige Abhängigheit.

00:12:03: Und wenn man sieht jetzt den gesamten TechStack anschaut.

00:12:07: Also das ist quasi Techniker bauen immer so Technologie, teilen sie in verschiedene Gruppen ein.

00:12:14: Das heißt wir beginnen mit den Rohstoffen Gehen dann weiter über Chip Produktion bis hinauf zur Anwendung.

00:12:19: Dann können wir definitiv sagen bei den Rohstoffen seltenen Erdnunkos sind wir zu hundert Prozent abhängig.

00:12:25: Bei chip Produktion sind mir zu Ja ich würde auch mal sagen zu hunder Prozent abhängig.

00:12:31: gehen wir weiter Geräteproduktion bei Produktion von Mobiltelefonen, von Laptops und Computern.

00:12:39: auch hier gibt es bei uns nicht mehr besonders viel Produktion.

00:12:43: Und dann wenn man so weiterschaut bis ganz nach oben dann kann man irgendwann drauf das einzige worin wir gut sind Das ist dass wir gute Anwender sind und dass wir vielleicht noch Software & Apps schreiben können aber bei allen anderen Bereichen kommen wir quasi nicht mehr vor.

00:13:01: das heißt die Digitale Abhängigkeit ist eigentlich hundert Prozent.

00:13:06: Was bedeutet digitale Souveränität konkret für einen mittelständischen Betrieb hier in Oberösterreich?

00:13:14: Digitales Souveränität bedeutet, dass wenn mir eine Situation nicht mehr passt, eine Lösung ein Angebot nicht mehr baste das ich vom Verhandlungsdisch aufstehen kann und meine andere Lösung suchen kann.

00:13:31: Das ist auch das einzige, was wir versuchen müssen wieder zu erreichen.

00:13:35: Wir werden es nicht schaffen alle Lösungen in kurzer Zeit wieder europäisch oder österreichisch zu bekommen.

00:13:42: also dafür ist die Abhängigkeit von oder die Vernetzung, die Verbindung mit anderen Lösungen einfach schon so groß.

00:13:51: aber wir sollen in der Lage sein wenn Eine Software ist eine Service-Lösung verwenden, wenn wir eine Plattform verwenden und darauf kommen die Preise sind ob stopp wieder gestiegen.

00:14:02: Die Nutzungsbedingungen haben sich verschlechtert das nutzungsverhalten wurde eingeschränkt.

00:14:06: Die Daten müssen jetzt freigegeben werden dass wir dann einfach sagen nein unter den Voraussetzungen will ich das nicht mehr.

00:14:13: Jetzt will ich wechseln Und dann sollen wir Möglichkeit haben auch wechselen zu können Wenn wir das immer können.

00:14:19: Dann haben wir digitale Souveränität.

00:14:21: Du hast es von der Abhängigkeit gesprochen.

00:14:24: Ich würde Sie konkret bitten, um ein Beispiel aus dem Alltag ob du mir uns aus der Praxis oder uns aus unserer Praxis näher bringen kannst.

00:14:34: Wenn wir uns momentan Systeme anschauen die Mobiltelefon laufen also wir haben bei MobilteLEfonen die totale Abhängigkeit eben von Google und Apple.

00:14:46: konkret Wir haben auf den System dann zum Beispiel Messenger-Dienste.

00:14:54: Ich würde mal sagen, der Großteil Österreichs verwendet WhatsApp.

00:14:58: Vielleicht verwenden noch ein paar Signal um zwei Namen zu nennen.

00:15:02: Beide dieser Dienste sind US-amerikanisch.

00:15:05: Das eine ist ein Unternehmen das andere ist eine NGO.

00:15:09: Wenn wir die wegstreichen dann wird es schon wenig.

00:15:11: Dann sagen vielleicht noch einige Nein Die Messenger-Dienste verwende ich nicht Ich verwend SMS und Co.

00:15:18: Das ist vielleicht dann beseinschränkend.

00:15:20: Im Endeffekt Messenger-dienste die bei uns sind kommen quasi nicht vor, kaum jemand kennt Streamer, Wire und Co.

00:15:28: Das heißt ich schicke meinen Freunden Nachrichten über Systeme die ich nicht mehr selber in der Hand habe Und das ist nur ein Beispiel dem Essenschen-Dienster.

00:15:38: Das gleiche gilt für selbliche Betriebssysteme.

00:15:41: Es gilt für sämtliche KI-Systeme Für sämтliche großen Datenspeichersysteme.

00:15:46: Alle liegen woanders Und überall ist diese Abhängigkeit vorhanden.

00:15:52: Das heißt ein Beispiel zu nennen Wo die Applikate da ist, es nicht schwierig ein Beispiel zu finden wo es keine Abhängigkeit gibt.

00:15:58: Das Zufinden ist richtig schwierig.

00:16:02: Künstliche Intelligenz wird zunehmend im Betriebsalltag eingesetzt.

00:16:07: Welche neue Risiken entstehen dadurch?

00:16:09: Und zwar gerade beim Thema Datenhoheit.

00:16:14: Wenn ich künstliche Intelligence verwende wenn ich Systeme zur künstlichen Intelligenze verwende dann verwenden viele mittlerweile US-amerikanische Systeme.

00:16:24: Jetzt ist es aber so, dass solche KI-Systeme nur dann besser werden können wenn sie Daten zum Lernen bekommen.

00:16:33: und diese Daten zum lernen bekommen sie logischerweise von den Daten die User generieren.

00:16:38: Jetzt wissen wir aber auch das es zb gerade bei amerikanischen Unternehmen Cloud Act gibt der jedes amerikanische Unternehmen betrifft und der besagt das Daten im Zweifelsfall anders unternehmen also an den Staat und die USA ausgegeben werden müssen.

00:16:56: Und dementsprechend kann ich bei allen Daten, die ich momentan in ein KI-System hineingebe sicher sein, dass sie nicht sicher sind, sondern dass es Möglichkeiten gibt, die rauszubekommen.

00:17:07: Verstärkt verwenden die KI- Systeme noch Lernen, die KI Systeme mit den Daten, denen ich eingebe – das heißt, ich kann mir ziemlich sicher sein wenn ich einen KI-system nicht sehr sorgfältig verwende meine Daten verwendet werden, um ein neues System zu trainieren und meine Betriebsgeheimnisse verwendete werden.

00:17:25: Um allen anderen Menschen dieser Welt weiterzuhelfen.

00:17:28: Und dann stellt sich die Frage will ich das?

00:17:30: Will ich meinen eigenen USB, will ich mein Geschäftsleben, meine Geschäftsprozesse so offenlegen dass ich sie anderen Unternehmen freiwillig zur Verfügung stelle und während früher KI-Systeme verwendeten worden sind vielleicht einmal etwas zu prompten, also die typischen large Language-Modelle wo ich eine Frage reingestellt habe und dann nur eine lange Antwort bekommen hab.

00:17:55: Sie mittlerweile die Agenticsysteme in der Lage ganze Geschäftsprozesse zu übernehmen arbeiten zu übernehmen.

00:18:01: aber das heißt auch Ich gebe diesen System einen Zugriff auf meine Daten, ich gebe demnächst diesen Unternehmen Zugriffe auf meine Prozesse Und lasse sie selbstständig arbeiten.

00:18:11: Das wird in der Zukunft mehr werden bedeutet aber ich gebe auch die Kontrolle ab Und wenn das System dann nicht mehr funktioniert, dann habe ich auch keine Möglichkeit mehr zurückzukommen.

00:18:22: Weil wenn etwas über Jahre sich eingebürgert hat, dann wissen wir meistens gar nicht mehr wie es in der Zukunft funktionieren wird oder wie ich meine Prozesse wieder zurück an mich binden kann und dass wir da selber ausführen können.

00:18:36: Gibt es Branchen oder Betriebsgrößen die besonders betroffen sind?

00:18:42: Ich glaube momentan ist gerade... KI schon so wesentlich geworden, dass vor allem wenn ich mit einem Computer arbeite, ich kaum mehr um die Verwendung einer KI herumkomme.

00:18:56: Vielleicht komme ich jetzt noch herum aber in den nächsten Jahren wird sich das aufhören.

00:18:59: Das heißt... Die Integration von KI und von Agentik-Arbeitsabläufen wird so hoch werden, dass ich eine hundertprozentige Abhängigkeit davon haben werde.

00:19:10: Und dann ist die Betroffenheit umso größer je weniger ich in der Lage bin mehr ein System zuzulegen, wo ich weiß die Daten bleiben bei mir und werden nicht freigegeben.

00:19:20: Dementsprechend sind natürlich kleinere Unternehmen gefährdeter.

00:19:24: aber um fair zu sein zurzeit geben alle Unternehmen auch ihre Daten auch frei.

00:19:29: es gibt nur teilweise Richtlinien in Unternehmen die eben das verbieten.

00:19:34: mal schauen wie gut's funktionieren wird.

00:19:36: also ich würde sagen die Abhängigkeit ist extrem hoch.

00:19:40: Reden wir ein bisschen von den Lösungsansätzen dazu.

00:19:44: Die erste Frage, die ich hier hätte ist viele Unternehmen haben das Gefühl bei ihrer IT-Infrastruktur bereits zu tief drinzustecken.

00:19:54: Ist für diese Unternehmern ein Wechsel überhaupt noch realistisch?

00:19:59: Ein totaler Wechsel aller Systeme auf Systeme wo ich eine hundertprozentige Souveränität habe und eine hundraprozentige Unabhängigkeit hab' ist in den meisten Fällen äußerst schwierig.

00:20:10: aber... So ein Wechsel sollte ja auch nicht sofort passieren und sollte nicht von einer Sekunde auf die andere passieren, sondern im Optimalfall wechsle ich ja langsam.

00:20:19: Im Optimalfallen wechsel ich mal mit einzelnen Prozessen.

00:20:22: Ich schaue mir die genau an.

00:20:23: Ich gehe mit Experten genau durch wie ich den Wechsel durchführen kann.

00:20:27: Und dann funktioniert es.

00:20:28: auch wenn ich nichts alles auf einmal umstellen will, sondern nur kleine Änderungen mache werde ich trotzdem unabhängiger, werde trotzdem sicherer habe trotzdem mehr Datenkontrolle aber geht trotzdem weniger Risiko ein.

00:20:41: Erzähl mal bitte die ersten drei Schritte für einen Betrieb, der mehr Überblick über seine IT-Kosten gewinnen möchte.

00:20:50: Der Überblick, über die IT-kosten sollte in den meisten Fällen noch halbwegs leicht über die Buchhaltung erfolgen können und das heißt ich sehe die ganzen kleinen Zahlungen, die reinkommen... Der Überblick über die Kosten, dem wir eigentlich entstehen aufgrund dessen, dass sich Daten abgebe, dass ich Systeme abgebe.

00:21:09: Dass sich Trittsysteme verwendet.

00:21:10: Der ist schon wieder um einiges schwieriger festzuhalten weil oftmals sage ich ja okay ich zahle ja im Monat nur zehn, ich zahl nur hundert Euro an irgendeinen Anbieter und dafür kann ich tolle Systeme verwenden und sehe dabei aber nicht das ich in diesem bei diesem Anbiter dann gefangen bin, dass dieser Anbitter damit spekuliert einen sogenanntes Wendolock ihn zu machen.

00:21:32: sprich er dieser Anbin der Bin bindet mich an sich und sagt dann, okay jetzt bis zu zu hundert Prozent mit mir mehr oder weniger verheiratet.

00:21:44: Jetzt kann ich auch ohne weiteres mit den Preisen nach oben

00:21:47: gehen.".

00:21:47: Und das sind die wirklichen Kosten, die entstehen.

00:21:49: Das heißt, die Kosten sind oft nicht die ich monatlich sehe sondern die langfristig entstehen wenn ich nicht aufbauspasse und mich dann nicht mehr von einem Anbieter entfernen kann.

00:21:59: Konkretes Beispiel sind momentan Office-Anwendungen, die es sehr häufig schon... Büroanwendungen sind sehr häufig schon in der Cloud.

00:22:07: Einige haben die vielleicht noch bei sich am Rechner installiert, wenn jetzt dann eine hundertprozentige Cloud Anbindung kommt weil eben gewisse Office an Bitter sagen ich will es nicht mehr anders Dann muss ich da monatlich hinzahlen.

00:22:21: Wenn ich dann monatliche hinzahle und dann alle Daten drin habe Und dann einfach sagt Die Kosten sind wir zu hoch Weil sie sind ja zum vierzig Prozent gestiegen Was mache ich denn?

00:22:29: Ich kann dann nicht einfach sagen Jetzt höre ich eben auf Jetzt wechsle ich, jetzt gebe ich alle Daten woanders hin.

00:22:34: Weil in dem Moment würde ich extreme Produktivität verlieren und dann haben wir sein indirektes Vendorlock hingeschafft und ich schaffe es fast nicht mehr da rauszukommen.

00:22:44: Welche Rolle spielen europäische oder regionale IT-Anbieter in deiner Strategie oder dieser Strategie?

00:22:50: Ist das eine A-Kostenfrage?

00:22:52: Europäische und auch lokale Anbietern können am Anfang teurer sein weil meistens habe langfristiger oder langwierigere Umstellungen.

00:23:06: Meistens habe ich am Anfang gewisse Einführungskosten und meistens muss sich Mitarbeiter Schulungen machen, weil die bekannten Systeme oder die Systeme, die im Privatleben oft verwendet sind eben genau amerikanische große Systeme sind.

00:23:24: aber in dem Moment wo diese umstellungen passiert sind spare ich mir meistens sogar Kosten und langfristig gesehen Bin ich dann einerseits unabhängiger und andererseits kosteneffizienter?

00:23:34: Also so gesehen ist es schon eine Kostenfrage, aber eine positive.

00:23:38: Was unterfährt ein regionalen IT-Dienstleister von einem internationalen Konzern abgesehen vom Standort?

00:23:46: Eine der wichtigsten Unterschiede zwischen einem lokalen und einem international anbietter ist... Der lokale Anbieter muss sich an unsere lokalen Regulierungen halten während Zum Beispiel amerikanischer Anbieter, der sich definitiv versuchen wird zu halten.

00:24:02: Aber wenn es ein amerikanisches Gesetz gibt, die das Team widerspricht, wird er zwangsläufig zunächst einmal seine lokalen Gesetze verwenden bevor unsere anwendet.

00:24:12: Das heißt hier haben wir einen Nachteil und der praktisch nächste Nachteile ist in dem Moment wo ich ein Problem habe mit meiner Infrastruktur – mit einem Anbiter oder einer Lösung gibt es eine Datenschwierigkeit, wenn ich Daten verliere.

00:24:28: Dann kann ich dort nicht den Chef anrufen und sagen hey Moment!

00:24:31: Ich habe ein Problem.

00:24:32: Hilf mir!

00:24:33: Und ich kann denn mit Sicherheit auch nicht klagen während das Anrufen beim Anbieter vor Ort, bei dem Anbieten in der Umgebung viel, viel leichter ist.

00:24:43: und die sich auch bemühen werden ihre Kundinnen und Kunden persönlich zu servisieren.

00:24:49: Hättest du manchmal lieber eine Glaskugel als einer Excel-Tabelle, wenn es um die Zukunft der digitalen Infrastruktur geht?

00:24:57: Ich würde mir wünschen dass die Glaskogel das Letzte ist was wir brauchen.

00:25:01: Wir leben in einer volatilen Zeit.

00:25:02: damit müssen wir auch leben.

00:25:05: ich glaube diese diese Änderungen die wollen wir dann auf uns zukommen und wenn man jetzt sagen ich weiß was die Zukunft bringt dann wäre sie erfahrt!

00:25:12: Ich würde mich wünschten dass wir in Zukunft die Tabellenkalkulation aber vielleicht nicht nur Excel auch weiterhin verwenden.

00:25:18: Wie lange braucht ein durchschnittlicher Betrieb, um seine IT-Struktur wirklich zu durchschauen und zu optimieren?

00:25:26: Ein durchschnittlicher Betrieb wird mit seinen Umstellungen nie fertig sein.

00:25:33: Ein durchsschnittlicher betrieb wird nicht in der Lage sein langfristig zu sagen ich weiß was ich in zehn Jahren für Kosten habe und das soll auch nicht so sein.

00:25:42: also im optimal Fall evaluiere ich meine Kosten jährlich.

00:25:46: mittlerweile ist die IT Der wesentlichst Produktivitätstreiber, eine gute IT ist die wesentlichste Möglichkeit um gute Geschäfte zu machen.

00:25:57: Fast schon egal in welchem Betrieb der IT ist etwas was nicht mehr wegzudenken ist und auch moderne Automatisierungs- und KI Systeme werden in Zukunft genau das sein.

00:26:08: nicht mehr weggzudenkten Und hier dann zu sagen ich weiß jetzt was die Kosten sind und ich friere diese Kost ein und die dürfen auch nichts steigen ist dementsprechend der falsche Weg.

00:26:18: Der richtige Weg muss sein, wieviel kann ich mehr verdienen mit einer guten, einer effizienten und einem automatisierten KI.

00:26:25: Was kann man von dir unter der Arbeit in der Fachgruppe lernen?

00:26:29: Was wir auf alle Fälle lernen können – was auch ich jeden Tag lerne – ist dass es eine enorme Vielfalt an Systemen und Möglichkeiten gibt, die mich als Unternehmerinnen und Unternehmer effizienter machen, die mir schlagkräftiger machen und die mich weiterbringen!

00:26:45: Und was wir auch lernen, ist dass es nie aufhört sich zu ändern.

00:26:49: Wir haben jeden Tag neue Systeme die auf den Markt kommen.

00:26:53: teilweise sind die Systeme wieder weg aber es gibt jeden Tag Unternehmerinnen und Unternehmer die sich mit diesen neuen Methoden beschäftigen die daraus Geschäft machen.

00:27:03: das ist zurzeit für mich das größte und schönste was man lernen kann.

00:27:08: Es hat noch nie eine Zeit gegeben wo man so schnell so viel erreichen konnte so tolle Geschäftsprozesse aufsetzen konnte und wo man so wenig Abhängigkeiten im Sinne von finanziellen Background gebraucht hat, um groß zu werden.

00:27:24: Und ich finde das super schön wenn man seine Träume verwirklichen kann und auch ohne große Vorkenntnisse schnell alles erreichen kann – und das kann man von den Mitgliedsbetrieben meiner Fachgruppe definitiv lernen!

00:27:38: Und wer es nicht glaubt soll sich mal eine Unternehmensberaterin wo deine Adatila als Dienstleister dazunehmen und wird sehen, wie schnell dann das Unternehmen sich verändern wird.

00:27:49: Worin glaubst du, wenn es um die digitale Zukunft Europas geht?

00:27:54: Ich glaube daran dass die Digitale Souveränität eines der wichtigsten Gebiete ist mit dem wir uns in den nächsten Jahren beschäftigen müssen.

00:28:06: ich bin fest davon überzeugt, dass wir nicht sagen können Wir machen so weiter wie bisher.

00:28:11: Ich bin fest davon überzeugt, dass wir nicht mehr uns abhängig machen können von Lösungen anderer Kontinente sondern dass wir radikale Schritte machen müssen um Abhängigkeiten zu reduzieren.

00:28:24: das auf vielen Ebenen.

00:28:26: ich glaube dass wenn wir uns im Bereich der IT-Sicherheit in dem Bereich der Datenspeicherung im Bereich Der Prozesse zu sehr auf amerikanische Lösungen verlassen dass wir unsere Kernassets abgeben und damit über kurz oder lang unseren Wohlstand verlieren werden.

00:28:48: Am

00:28:51: meisten prägen mich die Begegnungen mit unterschiedlichen Mitgliedsbetrieben Tag für Tag in der Aufgabe als UbiDobmann, das ist einfach eine solche Vielfalt und so unterschiedlich und so viel Wissen Jeden Tag was Neues lernen kann.

00:29:13: Das heißt, für mich sind es nicht einzelne Personen sondern genau die Unterschiedlichkeits der einzelnen Personen mit denen ich jeden Tag zu tun habe und das finde ich auch das Schöne.

00:29:23: Ich hab' Nicht mehr die Meinung Es gibt die einzelnen Korrifhen Sondern ich bin fest davon überzeugt Es gibt eine große Schwarmintelligenz Die wir uns vorhanden ist, die nur gehoben werden muss.

00:29:33: Wie oft zweifelst du gerade bei so einem großen komplexem Thema Wieder digitalen Souveränität?

00:29:41: Ich zweifle jeden Tag, ich suche jeden Tag nach Lösungen.

00:29:45: Ich zweife vor allem an den Mut der aufgebracht werden muss das wir wirklich digitale Souveränität jetzt schaffen können.

00:29:57: je weiter ich mich oder je länger ich mich mit dem Thema beschäftige desto mehr sehe ich dass wir keine richtigen koordinierten Bestrebungen unternehmen und kurzen in Singapur und habe dort mich mit Unternehmen unterhalten können, mit Leuten aus der Regierung auch unterhalten dürfen.

00:30:23: Und dort ist das Thema zum Beispiel Cybersecurity massiv wichtig geworden.

00:30:28: Die haben irgendwann einmal gesagt wir müssen das Thema selber in die Hand nehmen und haben dann begonnen alle am gleichen Strang zu ziehen.

00:30:35: also die haben dann ob es Unternehmen sind Organisationen sind, die mit Unternehmen zusammenarbeiten.

00:30:41: Ob es die Regierung selber ist?

00:30:43: Die haben dann alle miteinander gesagt wir müssen gemeinsam schauen dass wir unser Land sicherer machen bis hin zur Bevölkerung die Schulungen besucht.

00:30:51: und sie haben einen koordinierten Angriff auf Angriffe gemacht.

00:30:57: und das zu sehen wie's möglich ist dass alle an einem Strang ziehen war für mich so erhellend wenn ich mir dann denke bei uns unterschiedlich, die Ansätze sind so unterschiedlich und es zieht zwar jeder mit vollem Gewicht aber in verschiedene Richtungen.

00:31:15: Und was wir dann erreichen oder diese Erfolge, die wir haben, sind dann in vielen Fällen keine Erfolgen sondern fast schon Rückschritte.

00:31:24: Wir führen ein tolles Datenschutzgesetz ein also regierungseitig und was passiert ist dass die unsere eigenen Unternehmer sagen ja aber das schränkt mich nur ein!

00:31:33: Wir führen eine KI-Richtlinie ein die eigentlich das regeln sollte, dass unsere Bevölkerung geschützt ist.

00:31:40: und was führt dazu?

00:31:42: Dass Unternehmerinnen und Unternehmer, die etwas Modernes machen wollen ins Ausland abwandern.

00:31:47: Und wir führen neue Sicherheitsgesetze ein, die dazu führen, dass UnternehmerInnen sagen, wir können Produkte nicht mehr bei uns produzieren weil es so umständlich ist.

00:31:57: Und dieser Widerspruch,

00:32:00: d.h.,

00:32:00: ich versuche etwas zu verbessern und mache es damit schlimmer Der passiert, weil es nichts koordiniert ist.

00:32:06: Es weiß keine Masterplan gibt.

00:32:08: und jetzt muss ich leider zu sagen Ich würde mir kein Land mit einem masterplan wünschen wo es dann einen oder eine gibt Detektiert was zu tun ist.

00:32:15: aber das hat nichts mit unseren Werten mit unserer Demokratie zu tun.

00:32:19: Aber ich würde mir wünschten dass wir ein gemeinsames Verständnis dafür entwickeln wie so unserem land besser gehen kann Und dass wir dann mit einem gemeinsamen Plan nach vorne gehen und gemeinsam auch wieder Erfolg verbuchen können Weil leider sind die Erfolge in den letzten Jahren meiner Meinung nach gerade im digitalen Bereich ziemlich ausgeblieben.

00:32:40: Wenn du einen Satz formulieren müsstest, dem man sich mit fünfzig an die Wand hängen sollte?

00:32:46: Welcher wäre das?

00:32:48: Bleib neugierig, trau dich was und starte jeden Tag deines Arbeitslehmens also ob es dein erster wäre.

00:33:00: Drei Dinge auf die du niemals verzichten würdest beruflich oder privat?

00:33:06: Bin ich froh, dass es jetzt Dinge sind und keine Menschen?

00:33:09: Die kann man ja nur machen.

00:33:13: Ich glaube, ich bleibe gerne bei den Dingen in dem Fall.

00:33:16: Leider bin ich ein...

00:33:17: Interessante Erfolg!

00:33:18: Welche drei Menschen hättest du gerne gemacht oder

00:33:20: erfunden?!

00:33:23: Jetzt weiß ich so richtig nicht mehr was ich antworten soll weil da wäre's dann klarer.

00:33:27: sich glaub Das Wichtigste ist und bleibt die Familie.

00:33:31: Ich kann nicht erfolgreich im Arbeitsleben sein, wenn es familiär nicht passt.

00:33:35: Und da bin ich auch fest davon überzeugt, dass das egal was ich beruflich erreiche, die Familie darf nie leiden!

00:33:42: Ich probiere die Frage anderszustellen.

00:33:44: Fred ist diese Beleichterb.

00:33:46: Was hättest du gerne erfunden?

00:33:49: Im IT-Bereich zum Beispiel?

00:33:52: Ich glaube... ...die Dinge, die ich erfunden habe und ich hab glücklicherweise selber gerade einen Patent oder vor einer Zeit ein Patent eingereicht, das dem jetzt sein Unternehmen geworden ist.

00:34:03: Die bringe ich ja selber nach vorne.

00:34:04: Ich bin davon überzeugt dass ich nichts von dem was man mit dann heraussehen gerne erfunden hätte, sondern ich bin froh dass ich es verwenden kann aber mich reizt es was zusätzliches wieder zu erfinden selber kreativ zu sein weil das schönere finde ich, ist selber etwas Kreatives zu schaffen als dann unbedingt das Kreative zu nutzen und davon zu profitieren.

00:34:29: Wie lange pro Tag benutzt du dein Handy?

00:34:31: Und ärgert dich das?

00:34:34: Ich habe mal eine Studie gelesen, dass das Handy Teile des Gehirns deaktiviert hat.

00:34:40: Das heißt es hat damit begonnen, dass man irgendwann nochmal gesagt hat warum sollte ich in meinem Gehirn noch Termine haben wenn ich doch ein Handy hab auf dem ich nachschauen kann?

00:34:51: dann irgendwann einmal ist der Text gekommen, irgendwann mal ist die Enzyklopädie gekommen und man gesagt hat warum sollte ich mir merken wann jemand geboren ist?

00:35:00: Was ein gewisses Ding ist.

00:35:01: Warum sollte ich mehr einen Gesetzestext merken wenn ich es doch jeden Tag recherchieren kann?

00:35:07: Dementsprechend ärgerts mich nicht dass ich das Handy viel benutze und ich benutze es viele Stunden am Tag sondern ich bin der Meinung dass Technologie uns ergänzt.

00:35:17: das ist unser weiteres Und ich wünsche mir, dass diese Erweiterung sogar noch größer wird.

00:35:23: Ich freue mich auf die Zeit wenn wir mit Neuronalchip herumlaufen und dann so integriert mit der Technologie sind das wir eben nicht mehr den Handybildschirm als Hindernis dazwischen haben wo man mühsam mit riesigen Daumen drauf tippt und dann auf einem kleinen Display.

00:35:38: leider im jetzigen Alter du hast erwähnt – ich habe ja jetzt prillend – nicht mehr die Dinge so gut sehen kann!

00:35:47: Ist die Lösung, oder?

00:35:49: Emporia ist für mich genau die optimale Lösung.

00:35:51: dann wenn ich damit abschließe das Handy für viele andere Dienste zu verwenden als zum Telefonieren.

00:35:58: Leider muss ich gestehen Ich verwende mein Telefon wirklich hauptsächlich zum Telefonieren.

00:36:02: Das ist wahrscheinlich ein richtiges Generationenthema.

00:36:05: Es gibt ja diese Auswartungen am Handy.

00:36:07: So acht Stunden am Tag verwende ich das Handy und von diesen acht Stunden man glaubt es nicht telefoniere ich sechs.

00:36:14: Das ist aber nicht deshalb weil ich so ein digitaler Wir nennen das Normadebin, also nicht Normadebinn sondern ein Fossilbin, dass auf die anderen Händedienste verzichten kann.

00:36:25: Sondern dass ich eben viele andere digitale Geräte vom Tablet über PC oder Weißassistenten verwende um genau das auszugleichen.

00:36:35: Wenn du mir das alles wegnehmen würdest würde es mich richtig bestrafen.

00:36:39: Ich würde nicht auf einer einzelnen Insel ohne diese Technologien sein wollen und ich bin extrem froh alle diese Technologien verwenden zu dürfen, also lieber in der momentane Situation mit momentanen Hilfsmittel zu sein als ein Kaiser in Zeiten wo es das alles noch nicht gab.

00:36:58: Was ist im Geschäftsleben stilos jetzt da auf die IT-Branche heruntergebrochen?

00:37:06: Stilos ist das was momentan von vielen Unternehmen gemacht wird dass sie Daten Kundinnen und Kunden Daten von Usern missbrauchen, um ihren eigenen Geschäftserfolg weiterzubringen ohne die User darüber zu informieren oder ihr Einverständnis zu holen.

00:37:29: Und das passiert zurzeit extrem häufig.

00:37:32: Das passiert mit einer Regelmäßigkeit, die erschreckend ist und die meisten der großen Plattformen verdienen mehr Geld mit den Daten als mit den monatlichen Einnahmen – das finde ich furchtbar!

00:37:45: Es ist eine Tendenz, die grausam ist und die dazu führt dass wir eine unserer wichtigsten Grundfreiheiten verloren haben.

00:37:52: Und zwar die Hoheit über das was wir selber geistig produziert haben.

00:37:56: Wenn du in fünf Jahren zurückblickst Was wünschst du dir wie sich das Thema digitaler Summinarität entwickelt hat?

00:38:03: Nur kurze Antwort bitte.

00:38:08: Ich wünsche mir weniger Abhängigkeit ich wünsche mehr ein Verständnis für die Problemstellung und ich wünsche mir, dass jeder sowohl Userinnen als auch Unternehmen daran arbeiten mehr Souveränität zu bekommen.

00:38:22: Was stimmt dich zuversichtlich das wir diesen Wandel schaffen können?

00:38:27: Ich glaube der Druck wird immer mehr Leuten bewusst.

00:38:31: Es ist immer mehr Leute bewusst Dass die Abhängigkeit ein Problem sein kann Und ich glaube Wir werden auch sehen, dass dieser Wohlstandsverlust nicht mehr so weitergehen kann Und dass digitale Souveränität einer der wichtigsten Wege ist, um aus dem Wohlstandsverlust daraus zu kommen.

00:38:51: Wenn du das Kommando über ein Raumschiff hättest, das auf den Weg zum Mars vom Kurs abgekommen ist... Was wäre dein erster Satz an die Crew?

00:39:04: Je länger datst du schwieriger die Fragen!

00:39:10: Also die Frage gefällt mir extrem.

00:39:13: Ich würde mal sagen Meine erste Frage an die Crew wird sein, haben wir noch genug Essen?

00:39:23: Meine zweite Frage wird sein.

00:39:26: Haben wir noch genügend Beschäftigung?

00:39:29: und die dritte Frage wird sagen gibt es irgendjemanden der sich mehr auskennt als ich?

00:39:35: aber im Endeffekt glaube ich würde mich diese Frage nach einer Zeit letztes beschäftigen.

00:39:39: Ich habe mir vor kurzem diesen Kinofilm da angeschaut von... von irgendeinem amerikanischen Bestseller-Auto, der momentan gerade im Kino war wo genau zu einem fremden Planeten jemand geflogen ist und dort die Welt retten musste indem er da irgendwelche Samples von Science Fiction von einem anderen Planeten von irgendwelchen Sporen sich holen musste.

00:40:05: Und bei diesen Kinofilmen ist der einzige Mensch auf diesem Raumschiff.

00:40:09: es gab eben keine Crew, die Crew war tot.

00:40:12: Und ich habe mich dann im Nachhinein gefragt, wie würde es mir gehen wenn ich da alleine wäre?

00:40:17: Wenn ich mich mit niemandem unterhalten könnte.

00:40:19: Sondern nur mit deinem Computer?

00:40:22: und ich glaube... Ich bin bis jetzt noch nicht fertig.

00:40:27: Das heißt, ich kann auch keine vernünftige Antwort liefern.

00:40:31: Ha!

00:40:32: Dann wird die letzte Frage wirklich richtig schwierig.

00:40:35: Könntest du Gott eine SMS schicken?

00:40:38: Was würdest du schreiben?

00:40:40: Hilf uns auf unserem Weg zurückzukommen.

00:40:44: Ein schönes Schlusssatz, ich bedanke mich bei dir lieber Markus Rot für dieses durchaus interessante Gespräch.

00:40:52: Wir haben furchtbar lang überzogen aber es war auch sehr interessant und sehr viel sagen.

00:40:58: deswegen würde du nicht reinkretchen und freut mich dass du heute mein Gast wärst.

00:41:04: Vielen Dank dass ich da sein durfte und die freuen mich schon drauf viele neue Memories aus dem zu bauen, was ich heute durch deine Fragen an Problemstellungen in einem Kopf dazu gewonnen habe.

00:41:19: Danke dir!

00:41:20: Schönen Tag noch!

00:41:24: Hat Ihnen unsere Sendung gefallen?

00:41:26: Dann hinterlassen Sie uns doch bitte eine fünf Sterne Bewertung.

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