Dr. Peter Brader: Was Radiologen wirklich in uns sehen

Shownotes

In dieser spannenden Folge von OÖ Ungefiltert gibt Peter Brader, Radiologe mit internationaler Erfahrung, überraschende Einblicke hinter die Kulissen seines Alltags. Was sehen Radiologinnen und Radiologen auf Bildern, das anderen verborgen bleibt? Wie schafft man es, immer wieder Leben verändernde Diagnosen zu stellen, ohne selbst abzustumpfen? Peter Brader schildert eindrucksvoll, wie analytisches Denken und eine Portion Routine helfen, auch die kniffligsten Fälle im CT, MRT oder Röntgen zu erkennen und wie wichtig es ist, die Geschichte eines Patienten zu kennen. Er erzählt, wie seltene Befunde ihn auch nach Jahrzehnten in seinem Beruf noch überraschen, warum die KI schon heute ein fixer Bestandteil seiner radiologischen Arbeit ist – und weshalb er überzeugt ist, dass künstliche Intelligenz die gesamte Radiologie revolutionieren wird. Dabei geht es nicht nur um Technik: Offen, persönlich und mit viel Humor spricht Peter Brader über seine prägenden Jahre in den USA, schwierige Entscheidungen im Privatleben, Mentorenschaft und die Gratwanderung zwischen Wissenschaft und Spiritualität. Wer schon immer wissen wollte, wie man einem Kind erklärt, dass der Papa „medizinischer Fotograf“ ist, warum Radiologinnen manchmal selbst in die Röhre steigen und weshalb ein simpler Spruch am Kühlschrank zu Lebenseinstellung werden kann, sollte reinhören! Jetzt abonnieren auf https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ – für alle gängigen Podcast-Plattformen verfügbar.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Oberösterreich ungefiltert.

00:00:06: Der Podcast der Persönlichkeiten aus OberÖsterreich vor den Vorhang holten.

00:00:11: Mein Name ist Hannes K. Willkommen zu einer neun Folge unseres Podcasts, OberÖstreich Ungefiltern.

00:00:26: Heute zu Gast Dr.

00:00:28: Peter Brader Radiologe des OberÖsterreich Ursprüngliche aus der Steiermarker Skatz.

00:00:35: Während die meisten von uns Röntgenbilder oder MRT-Aufnahmen nur als Patienten zur Gesicht bekommen und dann oft mit einem mulmigen Gefühl, ist das für Dr.

00:00:44: Prada tägliche Routine.

00:00:47: Er schaut durch medizinische Brille in unseren Körper hinein und erkennt Dinge, die für uns unsichtbar bleiben.

00:00:53: Aber was macht das mit einem Menschen?

00:00:55: Wie geht man damit um täglich Diagnosen zu stellen, die Leben verändern können?

00:01:00: Und was lernt man eigentlich wenn man ständig unter die Oberfläche blickt?

00:01:04: Beruf ich wie privat.

00:01:06: Darüber sprechen wir heute.

00:01:08: Herr Dr.

00:01:09: Prada, bevor wir mit dem Interview und den Podcast beginnen meine erste Frage gehen wir zum typisch oberösterreichischen Du über.

00:01:18: Alles sehr gerne!

00:01:20: Ich bin der Peter.

00:01:21: Das freut mich.

00:01:23: Peter du beschäftigst dich den ganzen Tag mit Röntgenbildern, CTs, MRTs?

00:01:31: Was siehst du da was wir nicht sehen?

00:01:34: Gibt es einen radiologischen Blick, der dich auch im Alltag prägt?

00:01:39: Ja.

00:01:41: Würde ich schon sagen, dass man als Radiologe wie mein Bild anschaut, sehr analytisch vorgeht.

00:01:49: Das heißt... Ich habe zum Beispiel meinen Kopf das Normalbild gespeichert.

00:01:54: Seidest jetzt errankten, Adorax-Röntgen, seidest MRD vom Knie oder andere Untersuchungen von Kopf.

00:02:02: Das heisst in meinem Kopf ist das antrainiert und abgespeichert in meiner Ausbildung.

00:02:08: Wie schaut ein normales Knie im Ehr aus?

00:02:12: Und dann gehen wir da weniger, im aktuellen Fall immer auf die Suche mit meinem Gedächtnis was ich im Kopf gespeicherte und suche auf den Bild Sachen, die nicht in das Normalbild passen.

00:02:25: Das ist mehr oder weniger diese analytische Vorgehensweise

00:02:28: aber erkennst du sofort innerhalb von zwei Sekunden Da passt was nicht.

00:02:34: Das schon, also man hat ein gewisses Bild abgespeichert, bleibt mal beim Knie.

00:02:39: wie schaut das Knie von einem von einem fünfzehn-zwanzigjährigen aus?

00:02:43: Wie sieht das Kni von einem sechzigjährigen Aus?

00:02:45: Also die schauen ja unterschiedlich aus und das Bild ist abgespeichtiert.

00:02:48: Und wenn dann diese Bilder aufgehen Von einer aktuellen Untersuchung Dann ist es relativ schnell klar ob das jetzt sozusagen alt das entsprechend passt und man sich das einfach durchschaut oder ob was dabei ist.

00:03:00: Wichtig ist aber natürlich auch, als Radiologe wenn man büter anschaut diese Anamnese also das mitzubekommen was der Patient angibt ja, ob er Beschwerden angibt, ob ein Unfall gehabt hat wo die Beschwerde sind und das gehört auch schon zum radiologischen Befund.

00:03:16: also diese Vorgeschichte eines Patienten oder einer Patientin gehört ganz dringend dazu und je mehr man über diese Vor Geschichte weiß wie genauer diese Anamnese ist, desto besser wird er da befunden.

00:03:31: Also wenn man gar nichts weiß dann ist es schon manchmal sehr schwierig die Befunde, die man in dem Unterversuchen findet auch richtig zuzuordnen.

00:03:43: Wie erklärst du einem Kind was du berufig machst?

00:03:48: Ja ich habe meinen Kindern relativ früh schon erklärt.

00:03:51: Da hab' ich noch ein Krankenhaus in der Flauen Universitätsklinik in Graz gearbeitet und die waren schon relativ früh mit.

00:04:00: Und haben das auch mitbekommen, also ich habe sie mehr oder weniger dorthin mitgenommen, wo die Aufnahmen entstehen.

00:04:06: Ich war damals auf der Kinderklinik, also da war das kein Problem, dass Kinder auch mit kommen.

00:04:10: und mehr oder wenige sagen immer, ich bin der medizinische Fotograf.

00:04:15: Dass es so wenig überall wie es bei euch in Verlagswesen Fotografen gibt die Geschichte untermalen mit bunten schönen Bildern und sie spannender machen ist es in der Medizin, die Radiologie.

00:04:28: Die zu Erkrankungen oder zur Diagnosegebung heute die Bilder dazu

00:04:33: liefert.

00:04:34: Und wenn man so Bilder macht und sich dann die Bilder anschaut was war das Ungewöhnlichste was du auf einem Bild jemals entdeckt hast?

00:04:43: Oder ist ja die Frage anders Entdeckst du noch was Ungewöhnliches auf einem Bild?

00:04:49: Kann dich irgendetwas noch überraschen.

00:04:52: Immer wieder, also es kann schon immer wieder passieren dass man halt gewisse Diagnosen oder Befunde aus der Literatur kennt und man weiß das sie eigentlich ganz selten sind und dass man sich vielleicht ein bis zweimal in seiner Karriere sehen will.

00:05:08: und wenn man sieht dann ist er sehr spannend und man sagt auch steht nicht nur im Bücher oder in wissenschaftlichen Zeitschriften, sondern es kommt wirklich vor.

00:05:20: Aber ich mache das jetzt seit... Ich habe mir überlegt seit fast twenty-fünf Jahren.

00:05:24: Also es passiert nicht mehr so oft dass man was überrascht.

00:05:29: Wenn man sich Bilder anschaut, ich gehe davon aus, es sind viele tausend Bilder die man sich pro Monat anschaut dann entdeckt man nicht immer tolle Sachen lustige Sachen, sondern auch schlimme Sachen.

00:05:42: Wie geht man damit um wenn man an Patienten sagen muss du pass auf?

00:05:47: Wie haben Sie etwas entdeckt, das könnte etwaslimmer sein?

00:05:51: Erstens.

00:05:51: Lass mich kurz sagen.

00:05:53: Gott sei Dank ist es ja.

00:05:54: meistens geht das ganz sehr gut aus.

00:05:56: Aber es kommt natürlich immer wieder vor dass man auch Sachen entdeckte die nicht so erfreulich sind seine Verletzungen, dass sie wirklich verletzt hat und das Kreuzband gerissen hat.

00:06:07: aber man kann auch natürlich einen Tumor feststehen Und das ist für die Person, die das betrifft als sehr einschneidendes Lebensereignis.

00:06:20: Meist in den meisten Fällen ist es schon so, dass ich ja nicht mit dem Patienten spreche sondern wir auf Zuweisung von einem anderen medizinischen Fachdisziplin diese Untersuchungen machen.

00:06:33: das heißt er hat meistens eine Verdachtstiagnose hoffentlich und er schickt ihn deswegen zu MR-Untersuchen weil er halt eine Vermutung hat was mit dem Patientin oder der Patientin nicht stimmen könnte.

00:06:44: Ich verfasse dann meinen schriftlichen Befund und der geht dann meistens zurück an den zuweisenden Harz.

00:06:49: Und der kommuniziert mit dem Patienten, aber es kommt doch immer wieder vor dass ich natürlich auch Freunde oder Bekannte zu mir zu untersuchen komme.

00:06:56: noch mit denen unterhalten mich schon und da ist das einfach ein behutsames Vorgehen von zu sagen okay man hat was gefunden Das ist nicht normal, das passt nicht so dazu und es gehört weiter abgeklärt.

00:07:11: also Man darf da ja nicht Patienten von null auf hundert bringen und sagen, du hast jetzt Krebs oder irgendwas.

00:07:19: Man muss halt sehr sachte an die Sache herangehen und sagen okay wir haben was gefunden das gefällt man nicht.

00:07:26: das gehört weiter abgeklärt entweder mit einer weiteren Untersuchung oder mit einer klinischen weiteren Abkehrung.

00:07:33: oder dass man sagt man muss es im Krankenhaus sich genauer anschauen geschweige den auch zu sagen okay das gehört heute eine Gewebelprobe entnommen also Nicht, wie soll man sagen nicht mit der Tügens-Hausgabe einfallen.

00:07:45: Aber allein das gehört weiter abgeklärt ist ja schon meistens sehr erschreckend für die Patienten.

00:07:53: Also ist immer schwer vor?

00:07:55: Es

00:07:55: ist schwer, es ist schwer von wenn es jemand ist, der mal persönliche Beziehung hat, bei sicher vielen anderen Sachen auch.

00:08:05: Wenn man zu jemanden eine persönliche dann geht es auch leichter.

00:08:10: Ich glaube schon, dass man sagt das Gehörte abgeklärt ist für viele jetzt noch nicht weil... Es muss ja nicht immer gleich was Bösartiges sein.

00:08:16: Das kann einfach sein, dass weiter abgeklärt gehört.

00:08:19: also ich würde dort nie von Anfang an sagen okay das ist jetzt was Böschartiges.

00:08:24: Weil ich kann mir auch wie gesagt in der Medizin is'n nicht immer alles hundert Prozent und den nicht immer als schwarz und weiß.

00:08:30: Wenn du so ein Bild vor sich hat oder wenn du so eine Bild vor dir hast und du schaust dir um dieses Bild an Hilft dir jetzt bereits die künstliche Intelligenz diese Bilder zu deuten oder Diagnosen zu stellen?

00:08:43: Oder ist das erst in den Anfang schon und kommt es noch richtig, oder ist die KI schon Teil deines Alltags.

00:08:51: Also sie ist Teil meines Allttags.

00:08:54: aber ich bin sicher in Österreich und würde sogar sagen in Europa Ein Vorreiter, was im künstliche Intelligenz in der Radiologie betrifft.

00:09:04: Also ich habe vor zehn Jahren schon damit angefangen, dass sich noch keiner darum interessiert hat mit KI-Modellen zu arbeiten.

00:09:13: Ich arbeite nicht nur in der täglichen Routine schon damit sondern wir entwickeln auch solche künstlichen Intelligenzemodelle gemeinsam mit der TU Graz zum Beispiel oder mit Hagenberg, mit dem Risksoffergesin BH in Oberösterreich weil wir einfach erstens mal die Erfahrung haben und unsere Erfahrungen diese Entwicklung einbringen können.

00:09:36: Und natürlich auch auf einer Menge Daten sitzen, ja?

00:09:40: Wir sind in der Diagnostikumgruppe über mehrere Standorte.

00:09:43: Wir machen für uns sechshunderttausend Untersuchungen pro Jahr, die sehr standardisiert und sehr ähnlich sein und damit kann man natürlich auch sehr gut solche KI-Modelle trainieren.

00:09:55: Ich bin der festen Überzeugung, dass quasi diese KI die Radiologie ganz revolutionieren wird.

00:10:02: Also das ist ein ganz ... wird in vielen Bereichen eine eruptive neue Technologie sein und bestimmt auch in der Radiologie.

00:10:10: was gerade etwas Bildanalyse betrifft.

00:10:12: So wie ich vorher gesagt habe, wie ich Bilder analysiere so ähnlich macht es ja.

00:10:16: die KI hat ja was abgespeichert was normal ist und er kennt dann auch was nicht normales.

00:10:21: nur sieht da einfach den menschlichen Auge sich schon überlegen.

00:10:26: Was siehst du auf Bildern, was wir nicht sehen als Leyen?

00:10:31: Ich glaube dass der große Unterschied ist dieses analytische Vorgehen ja das ist so habe ich einfach gelernt einen Röntgen CDR im Airbit analytisch anzuschauen und systematisch durchzugehen wohingegen, wenn ich dir jetzt wahrscheinlich ein bisschen was erkläre.

00:10:46: In ein paar Minuten würdest du auch etwas sehen von den Zitieren im Erbüter.

00:10:51: Was weiß ich?

00:10:51: Wenn das ja Riesen-Tumor in der Lunge ist, würdest du wahrscheinlich auch erkennen.

00:10:55: Aber dann würde es diese ganzen Begleitveränderungen vielleicht nicht sein, sondern weil du dich fragst und sagst hey!

00:11:00: Ich habe den Tumor gefunden.

00:11:03: Auch wenn er jetzt zwei drei Zentimeter groß ist.

00:11:05: aber dann wirst du wahrscheinlich fertig damit und dann beginnt aber erst die Arbeit und so sagen okay Was kann das sein?

00:11:12: Was gibt's für Diagnosen, was könnte es sonst noch sein?

00:11:15: und das ist ein Inspekt an Differenzialdiagnosen.

00:11:17: Gibt's irgendwelche Begleitveränderungen

00:11:19: usw.,

00:11:21: also da ist glaube ich der große Unterschied wie man als Radiologe arbeitet.

00:11:28: Das ist analytisch herangehensweise.

00:11:31: Hattest du schon mal einen Moment gegeben wo du dir gedacht hast, boah hätte die doch nicht so genau hingeschaut?

00:11:40: Eher das Ungekehrte.

00:11:42: Das weiß natürlich auch sein kann und es wird mir in meiner Karriere in diesen über zwanzig Jahren sicher abbasiert hat, dass ich schon mal was übersehen habe.

00:11:49: also ich denke mir eher das Gegenteil als ich sage hätte ich so ein besser hinschauen weil du das auch warst in deinem eutrock dass man oft abgelenkt ist.

00:11:59: So wie wir vorher ausgemacht haben vor dem Podcast um das Hände ausschalten ist jetzt in der täglichen Arbeit Nicht immer ausgeschaltet und das heißt, ich bin dann vielleicht mitten in der Analyse von so einem Böt.

00:12:10: Und dann ruft meine Frau an oder meine Kinder... Dann greift man doch hier zum Handy und vergisst es dann.

00:12:17: Man muss sich sehr einfach konzentrieren, dass man den Fokus nicht wieder verliert und wieder vor vorn anfangen kann.

00:12:23: Aber bis jetzt war ich immer froh wenn ich alles gesehen habe was wichtig war.

00:12:30: Was lernst du gerade?

00:12:32: Was ich gerade lerne ist dieser Umgang mit künstlicher Intelligenz und wie sie mein Fachgebiet verändern wird, wie sie meinen Arbeiten verändern.

00:12:51: Und ich finde es wahnsinnig spannend dass ich habe zum Beispiel, wir schreiben ja auch solche entweder wissenschaftlichen oder jetzt arbeiten wir zum Beispiel an einer CE-Zertifizierung für eines unserer Produkte und wenn man dann sich das ganze Wochenend hinsetzt, mit Klot und Datenbanken zum Beispiel zu einem Arbeiten anfängt.

00:13:09: Da bin ich schon jedes Mal überrascht und lerne jedes Wochenende viel.

00:13:14: und gerade bei Pfingsten habe ich auch viel gearbeitet und bin nachher dann zu meiner Frau hingegangen und gesagt, dass was ihr in den Wochenenden gemacht habt dafür hätte ich vier bis sechs Wochen normalerweise gebraucht.

00:13:27: Geld an Tropic abgeben müssen dafür.

00:13:31: Aber diese Modelle sind schon unglaublich hilfreich in Routine arbeiten, also sie können das jetzt nicht irgendwie ersetzen.

00:13:41: aber gewisse Arbeiten kann man eigentlich sehr gut abgehen die repetitiv sind immer wieder das gleiche sein, wenn man irgendwas sucht vorhabe.

00:13:51: ich habe lange auf der Navisität gearbeitet hab mich dort habilitiert und auch dort unterrichtet Und wie vorher eine Literaturrecherche gebetrieben habe, wie schwer das dann wirklich war in Datenbanken was zu finden.

00:14:06: Wie leicht es jetzt geht in Datenbank etwas zu finden wenn man das mit einem KI Algorithmus verknüpft und dem mehr oder weniger genau sagt was man braucht und der durchsucht Datenbanten also... Das ist ja so ein spannender Technologie und da lerne jeden Tag was dazu.

00:14:22: Das schließt mir meine nächste Frage an von wem lernst du?

00:14:27: Von der KI?

00:14:27: Nein,

00:14:28: ich glaube eher von dem Umgang meinem Umgang mit der KI.

00:14:34: Also wie gehe ich damit um... Wie interagiert man damit, dass wir halt... Ich hab angefangen wie wahrscheinlich jeder GPD zu verwenden für banale Suchfragen oder banale Fragen die man hat gehabt und wenn man das dann einfach Detailierter benutzt, dann kann man einfach detailliert auf Suche gehen.

00:14:57: Man muss es halt... Es ist zwar geschünstliche Intelligenz, aber ich muss jetzt sehr klar definieren was sie zu tun hat und je klarer man definiert was man braucht und was man gerne hätte umso besser funktioniert.

00:15:08: wenn du ja wahrscheinlich hergehst und deinem JetGPD sagst was ist das beste Bügelreisen zurzeit?

00:15:14: Auf der Welt oder in Österreich wird das teuerste oder wahrscheinlich irgendwelche Bügelstationen für den Gastrobräer rausspucken, aber das war wahrscheinlich nicht das was du wollen hast.

00:15:25: Also dann musst du ihm sagen ich bin bei Hannes so und so alt.

00:15:30: Ob zehn Hämtern hin und hin und fürs Polos?

00:15:33: Ja genau!

00:15:35: Und dann kannst du das sagen und dafür brauch jetzt das beste Bügel als noch zu finden kannst.

00:15:41: Dann wird er da wahrscheinlich mit der richtigen Antwort dahergekommen.

00:15:44: Als banales Beispiel.

00:15:46: Was kann man von dir lernen?

00:15:49: Was kann ich von mir lernen, dass es ganz wichtig ist und wie gesagt, ich mache den Beruf schon sehr lange.

00:15:59: Und habe mich von der Universität jetzt in die Privatwirtschaft entschieden zu gehen.

00:16:04: Das Wichtigste ist, dass man jeden Tag wissbegierig ist, jeden Tag bereit ist sie weiterzuentwickeln, jeden tag bereit ist was Neues zu lernen nie den Stillstand und sagt eigentlich, ich habe nur zehn Jahre zum Arbeiten, was heute mit damit jetzt beschäftigen.

00:16:22: Also ich glaube das ist etwas, was mich wirklich ausmacht und auszeichnet dass ich jeden Tag erstens mal gerne in die Arbeit gehe und mir drauf freue und sage okay wieder einen Tag mal was lernen kann und meine Mitarbeiter wissen das alles.

00:16:38: also wenn wir ein Projekt fertig haben dann bin ich schon gedanklich wieder beim nächsten Und ich hab dann immer, weiß nicht ob man das in einem Podcast sagen kann.

00:16:47: Ich sag immer mein Leitspruch ist dann immer hoher Anbruch es geht immer was zu tun.

00:16:50: ja und das wissen meine Mitarbeiter.

00:16:53: also wir geben vor allem Projekt zum nächsten und sagen immer wir dürfen einfach nicht stehen weil wir müssen uns immer weiterentwickeln.

00:17:00: Wir müssen uns in der Befundung weiter entwickeln, wir müssen sie ins Organisations entwickeln.

00:17:05: Weiterentwickeln und das darf man nie außer Acht lassen.

00:17:12: Ich glaube, der erste Tag, wo man sagt okay, es braucht nichts mehr zu machen.

00:17:15: Jetzt bin ich fertig.

00:17:16: Das ist das erste Tag des Endes hier, wo wir uns nicht mehr weiterentwickelt haben.

00:17:21: Welche Person hat deinen Werdegang am meisten geprägt?

00:17:27: Das waren zwei Personen.

00:17:29: Ich war zwei Jahre in Amerika und ich war in einem der größten Krebs Vollschulzentren in New York an Marlson-Kettering Cancer Center.

00:17:41: zwei sehr beeindruckende Personen kennen gern.

00:17:43: Die eine war mein Chefin, meine direkte Chefin die Frau Professor Rissack, die war damals in der Radiologie sehr weit gebracht auch als noch dazu damals als Frau, wo man sich erschwer gehabt hat.

00:17:55: das hat mir wahnsinnig beeindruckt wie sie mit jungen Radiologen und damals war einer junger Radiologe wie sie damit umgegangen ist und wie sie die gefördert hat und wie Sie die mitgenommen hat und welche Möglichkeiten sie ihnen immer geboten haben.

00:18:11: Das war ganz anders als in Europa und da drüben habe ich auch einen Mentor kennengelernt.

00:18:16: Und der war jüdisches Spital, die haben eine ganze andere Interpretation von Mentorship.

00:18:22: Also gibt es an österreichischen Universitäten nicht.

00:18:25: Dass man wirklich einen älteren erfahrenen Mentor zur Seite bekommt.

00:18:31: Wir haben uns kennengelernt.

00:18:33: er ist dazu gezwungen worden mein Mentor zu sein von meiner Chefin.

00:18:36: Ich konnte ihn auch nicht aussuchen können.

00:18:38: Aber wo hat sich zum Schluss beide glücklich miteinander?

00:18:42: Wir haben am Anfang gekämpft, uns nicht gemocht.

00:18:45: Wir haben uns zusammengerauft und es ist ein ... Ich war damals eine klinische Radiologe, er war der Forscher und hat mir das direkt ins Gesicht gesagt.

00:18:54: Er hat gesagt was soll ich mit dir?

00:18:57: Uns verbindet gar nichts, du bist Radiologer!

00:18:59: Ich bin Forscher wir haben gar nichts gemeinsam.

00:19:04: Das war nicht immer verhetschteln.

00:19:06: Also er hat mich dann zum Schluss nicht verhätschtelt und gesagt, du bist mein Lieber Bauer und bist das so brav?

00:19:11: Sondern es war immer auch Kritik dabei.

00:19:15: Und wie diese zwei Jahre zu Ende gegangen waren, waren wir wirklich gute Freunde.

00:19:19: Für mich ist damals zur Frage gestanden ob ich in Amerika bleiben würde nach zwei Jahren.

00:19:24: Nach zwei Jahren hat man sich eigentlich daran gewöhnt.

00:19:26: Man lebt so sehr gerne, hat eine vertalselische Arbeitsunfall gehabt und da war für mich z.B.

00:19:31: die Frage, soll noch bleiben.

00:19:34: Mit dieser Frage bin ich auch zu ihm gegangen.

00:19:36: Aber warst du mit deiner Frau dort oder war der Frau in Österreich?

00:19:39: Oder hast du sie zu diesem Zeitpunkt deine Frau noch nicht gekannt?

00:19:42: Das war meine erste Frau, von der ich bin inzwischen getrennt und geschieden...

00:19:47: Er war nicht wegen Amerika!

00:19:51: Nein, nicht deswegen.

00:19:52: Nein, das ist nicht.

00:19:52: Aber es war sicher auch ein Entscheidungsgrund, weil sie hat diese Stadt gehasst und ich hab in New York geliebt.

00:19:59: Und das ist halt dann recht schwer an.

00:20:03: Mein Tochter hat ein Zeital mit drüben gelebt.

00:20:08: Es wäre schon eine Möglichkeit gewesen, da drübend so bleiben nach zwei Jahren zu sagen, ich hänge noch Zeit an.

00:20:16: Aber da war diese Diskussion mit ihm und er hat gesagt das bringt überhaupt nichts.

00:20:20: Du warst zwei Jahre da, du hast alles gelernt.

00:20:22: Du hast deine ganzen wissenschaftlichen Arbeiten geschrieben.

00:20:26: Er hat gesagt du musst dich einfach entscheiden, wirst für immer bleiben?

00:20:31: Dann musst du bleiben!

00:20:32: Oder du gehst wieder zurück und nimmst das, was du da gelernt hast.

00:20:35: Und dann machst du es gleich in Europa.

00:20:38: Das waren schon sehr hilfreiche Gespräche mit einem erfahrenen älteren Mentor, der es wirklich gut meinte.

00:20:51: So etwas war so beeindruckend habe ich dann auch an der Medion Wien und in Graz.

00:20:58: aber sowas habe ich nie wieder erlebt eigentlich.

00:21:01: Sehr schön!

00:21:02: Womit hast du dein erstes Geld verdient?

00:21:07: Mein, ich wirst es nicht glauben.

00:21:09: Aber du bist ja auch sehr in Graz studiert.

00:21:11: vielleicht wirst du das noch kennen.

00:21:12: Ich habe immer so ein bisschen Nebenjobs gehabt.

00:21:15: Also sie bin aus Donnerwitz, der Obersteinmarkt, hab ihn in der Föße dort gearbeitet und weiß als ich in der Schulgangin bin Und irgendwann habe ich dann einen Studentenjob gebraucht und habe dann mit drei anderen Kollegen an Würstelstand auf der Uni aufmacht.

00:21:31: Die weiß nicht, ob du die nach innen kannst?

00:21:32: Das war dieser Würstelsstand vor der UPE direkt.

00:21:35: Wir haben zu Weihnachtszeit immer ein Kübein gehabt!

00:21:39: Ja genau und wir haben auch da einmal einen Kübeinauschenken.

00:21:42: Aber das waren mehr oder weniger auch mein erstes Unternehmen, weil ich gesagt habe... Und es war halt sozusagen, wir haben Studenten angestellt gehabt, die für uns gearbeitet haben.

00:21:53: Und wie haben Studentenkontakte quasi die Würsteln und den Küben alles gekauft haben.

00:21:57: also das war so ein bisschen ein Konzept von Studenten für Studenten und das war mehr oder weniger mein erstes verdientes Geld.

00:22:06: Und es war eine sehr schöne Zeit, ja?

00:22:10: Was hättest du gerne erfunden?

00:22:12: Röntgenstrahlen, MRT oder ein ganz anderes?

00:22:19: Ich bewundere diese Leute die dieses Verständnis haben solche Sachen zu erfinden.

00:22:27: War ja, war ja vieles nicht geblasen.

00:22:28: Also was er sieht die Computer tomografieren das eben eher schon aber die Röntgenstrahlung war ja nie, nie als das gedacht wurde für sie jetzt eingesetzt ist.

00:22:35: also damals war es sehr verspürtisch und alles durch Häuserstuch schauen können.

00:22:39: Also da hat mir am Anfang gar nicht gewusst einfach was man damit machen soll geschweigern oder so gefährlich waren.

00:22:44: Man merkt halt okay.

00:22:45: Da gibt's auch neben wir können von dieser Röentgenstahlung aber... Das hat sich erst später herauskristallisiert weil man sich wirklich einsetzen kann?

00:22:54: Ich würde gerne Ich glaube, dass so einfach mir wirklich... Ob da eine tolle Erfindung herauskommt war sie nicht.

00:23:02: Also ich bin ja auch an vielen kleinen Startups beteiligt wo man sich vielleicht immer die Hoffnung macht okay?

00:23:08: Vielleicht wird eines dann wirklich groß.

00:23:10: Der

00:23:10: große Durchbruch!

00:23:11: Ja das wird wahrscheinlich die Zukunft zeigen ob es vielleicht so eine große Erfindungen dabei ist.

00:23:16: Wir bleiben dran.

00:23:19: Woran glaubst du?

00:23:22: In der Medizin persönlich

00:23:25: Frei willbar.

00:23:26: Frei will bar?

00:23:28: Ich glaube schon, also ich würde sagen dass sich beides bin sowohl ein wissenschaftlicher Mensch das sieht man glaube ich auch in meinem ganzen Lebenslauf.

00:23:37: aber ich würde auch sagen dass ich ein spiritueller Mensch bin.

00:23:42: jetzt vielleicht nicht an die katholische Kirche glaube aber eine übergeordnete Instanz das glaube ja auf alle Fälle wie auch immer Welchen Namen die auch tragen, wie er immer dir ausschaut.

00:23:56: Wie sie heißt das schon aber ich glaube trotzdem auch an die Wissenschaft weil diese übergeordnete Instanz hat sich was dabei gedacht warum es unser Gehirn gegeben hat.

00:24:07: und das war glaub ich schon eher dass man's einsetzen kann und nicht nur dass wir uns die Haare fressieren Und gleichgewicht halten können dass der Kopf ein bisschen schwerer wird.

00:24:18: Diese übergeordnete Instanz nennen wir sie Gott, wenn du Gott eine SMS ficken könntest.

00:24:28: Was würde da drinnen stehen?

00:24:30: Dass sie irgendwas wirklich gut überlegt hatten, wie er das Ganze geschaffen hat, dass ihm dazu gratulieren würde.

00:24:37: Verfolgt den derge mal bitte diesen Satz!

00:24:40: Wenn ich heute sterben würde ... wäre das Punkte, Punkte, punkte?

00:24:45: Wäre es zwar schade weil noch viel vorhabe und dann noch Zeit mit meinen mit meinen Kindern und meiner Frau verbringen würde, aber trotzdem wäre ich dankbar für das was ich bisher gehabt habe.

00:25:01: Und was ihr Leben durfte und welche Möglichkeiten mir das Leben gegeben hat.

00:25:07: Was stimmt dich zuversichtlich?

00:25:10: Zuversichtlich bin einfach durch und durch ein Optimist also... Das zuversichtliche, das legt da in mir.

00:25:20: Das heißt jeden Tag nur in der Früh, wie du ausstellst, ganz gantig aufstehen und sagen, schon wieder ist Montag, schon Wieder ist Dienstag... Und es stimmt mit zuversichtlich, dass ich eigentlich diese positive Grundeinstellung habe und mich auf das Fall was noch alles kommt und dankbar bin für das, was ich erleben durfte.

00:25:37: Trotz des bewundernswerten Optimismus zweifelst Du oft?

00:25:43: Ja, speziell in solchen Fällen wo man Freunden oder Bekannten eine nicht so schöne Diagnose geben muss.

00:25:58: Das sind dann schon unangenehme Nachrichten.

00:26:07: und was mir ein bisschen nachdenklich stimmt ist diese Einschläge näher kommen, also vom Alter her sagen sie mal.

00:26:15: Vorher waren wir immer jung und haben gesagt okay, der hat halt einen Glauben bekommen das ist noch weit weg.

00:26:23: Das betrifft

00:26:24: mich nicht in X-Johren.

00:26:27: Jetzt

00:26:28: sind es dann aber schon Gleichaltige, da lasse ich Jüngere und das nimmt dann schon mit und könnte jetzt auch sein.

00:26:40: Ich probiere dann schon sehr viel Richtung Vorsorge zu tun.

00:26:45: Das lenkt mir auch oft selbst genug in diese ME-NCD Geräte hinein.

00:26:51: Ja?

00:26:51: Hast du eigentlich noch Angst in diesen Röhren?

00:26:54: Jeder kennt das, ich kenne es auch.

00:26:58: Man kommt einfach in einen sorgähnlichen... Wohl an!

00:27:02: ...sorgähhnliche Röhre.

00:27:04: Das ist so wie als würde es befragen, habe ich Angst hat auf die Straßen zu gehen.

00:27:08: Machen wir uns in den Untersuchungen.

00:27:11: Man

00:27:11: weiß, es kann nichts passieren mit diesem Notfallball in der Hand.

00:27:17: Es hat einen Grund, warum man diesen Notfall Ball in die Hand tut?

00:27:20: Ja, aber das ist kein technisches Thema, warum wir diesen Notfalls Ball in der hand hat sondern eher dass man selbst ein Panik schiebt oder diese Erröhren sind eng und... dass man halt irgendwie mit draußen kommunizieren kann.

00:27:36: Also das ist ja, da hast du schon einmal mit mir im Air-Gerät sehr laut, fahr' rauf

00:27:43: und wenn du

00:27:44: dort umhülfisch reißt weil du halt keine Ahnung...

00:27:47: ...nah

00:27:47: hätt ich auch noch.

00:27:48: Und deswegen hat's den Ball.

00:27:49: Im CD hast du zum Beispiel keinen Ball.

00:27:51: Aber wenn ich auf diesen Ball drücken würde und mich nach drei Minuten wieder beruhigt werde wir da einigfirmen oder muss immer einen gleichen Termin ausmachen?

00:27:59: Wenn sie nach drei Minuten beruhigst nicht dann Du bist natürlich wieder reingeschoben, also es wird sicher jemand mit dir reden und dir gut zurehnen.

00:28:08: Ob wir's nicht doch versuchen können?

00:28:10: Wenn du eine halbe Stunde später draufkommst und sagst jetzt hätte ich mich beruhigt dann würde man sagen okay schauen wir einfach einmal dass sie sich wirklich beruhigten haben und wir machen heute ein paar Tage noch mal den Termin aus.

00:28:22: ja

00:28:23: Auf welche drei Dinge könntest du niemals verzichten?

00:28:28: Also erstens auf meine Familie auf meine Freunde und ich glaube, ich würde sozusagen die Gesundheit ganz oben hingetun.

00:28:41: Auf wen man so etwas macht?

00:28:42: Auf den würde ich auch nicht gern verzichten.

00:28:44: Aber in meiner Arbeit würde ich ja nicht gerne missen.

00:28:46: also das mache er gerne.

00:28:49: Wie lange pro Tag benutzt du deine Hände?

00:28:54: Sicher zu lange aber sicher nicht so lange wie ich das heute gehört habe im Mittagsscharnal durch diese Studie oder wie lang die Jugendlichen sind.

00:29:03: Bei mir ist ja das Problem, dass ich schon den ganzen Tag vor Computern sitze und mal Bilder anschaue.

00:29:09: Das heißt, ich bin manchmal am Abend schon, hab genug von Bildern.

00:29:15: Also für wen's hauptsächlich?

00:29:17: was meine Frau auch nicht gern hat, dass sie halt ständig E-Mails beantworte.

00:29:21: Und das ist sicher noch etwas wo rein ich arbeiten könnte aber... Ich bin es einfach so gewohnt.

00:29:30: Es war meine Erziehung in Amerika, damals hat schon so funktioniert.

00:29:34: Meine Chefin damals war der, der er zuhause habe.

00:29:36: Der heißt um zehn Uhr am Abend eine E-Mail schreiben können.

00:29:41: Er hatte da wahrscheinlich nur fünf Minuten geantwortet.

00:29:43: und das sind dann diese Punkte die mir sehr respekt eingeflößt haben und die ich immer gesagt hab, so würde ich auch gerne arbeiten.

00:29:52: Also nicht mind to five

00:29:53: sondern... Ich mache es.

00:29:57: Zumindest ist das e-mail oder WhatsApp benachrichtigt.

00:30:00: Aber du bist scheinbar eh sehr ähnlich auch, weil ich glaube wie wir den Termin ausgemacht haben sind die Antworten auch immer sehr schnell gekommen.

00:30:08: Das stimmt ja!

00:30:12: Wenn dir das irgendwann mal so anzipfen würde, wenn du's dir dann noch einmal aussuchen könntest?

00:30:20: Welchen Job würdest du gerne machen?

00:30:22: Keine Ahnung... Das war ja nicht von ihm schon immer geplant, dass sie Radiologe wäre.

00:30:31: Ich wusste zum Beispiel, dass ich immer Medizin studieren wollte.

00:30:34: Das habe ich als kleines Kind gewusst.

00:30:37: wie auch sein Jahr bin ich zu meinen Eltern hingegangen und gesagt, die will Medizinstudierung kommt gar nicht in Frage.

00:30:42: Was wollten die öttern?

00:30:44: Natürlich, da ich aus Leon bin, wollten Sie... In die Brauerei!

00:30:49: Nein, in der Montano-Universität.

00:30:53: Und ich hab mal gedacht, achtzehn Jahre Leoben waren für mich genug und die wird was anderes.

00:30:58: Wir haben es dann wie so eine österreichische Lösung auf ein Kompromiss geeinigt also nicht in Leoben, nicht Medizin.

00:31:03: Ich bin ja auf die TU Graz gegangen, habe heute etwas Technisches studiert, weil sie sich was Technisches gewünscht haben für mich und bin aber dann nach einem halben Jahr zu ihnen und hat gesagt, mir ist das jetzt völlig wurscht, das ist nichts für mich entweder keine Medizin studieren oder sonst kümmern wir mich selber darum dass ich mir das irgendwie alles finanziehe.

00:31:21: Und dann habe ich Medizin studiert, hatte eine Zeit gebraucht.

00:31:25: Ich hab eben nebenbei ein bisschen gearbeitet und war auch auf der österreichischen Hochschilderschaft tätig.

00:31:32: Und irgendwann ist man dann fertig geworden und hat mich sehr viel interessiert... ...und bin dann eher durch Zufall auf die Radiologie gestoßen.. ..und damals hat man noch Ewigkeiten vor Ausbildungsstelle gehört.

00:31:45: Also ich war glaube ich zweieinhalb drei Jahre im Job gewesen aber aufs Bildungssteller gewartet und ich habe zwei!

00:31:51: Bewerbungen gehabt und gesagt, die erste, wo ich das stöckelnd mache.

00:31:55: Das war die Radiologie und dafür bin ich heute dankbar.

00:31:58: Aber wenn du dir... Ich vermute die Frage ein bisschen einfacher, wenn du dich für einen Tag an einem anderen Job aussuchen könntest, wird er dann was einfallen?

00:32:08: Das mag jetzt fahrt!

00:32:09: Das ist

00:32:09: ja so fest vor dem Radio.

00:32:12: Nein in der Medizin.

00:32:13: Wir machen es wirklich Spaß.

00:32:16: Es ist eine Interaktion zwischen Menschen.

00:32:21: dass wir da jetzt keine zu nahe treten.

00:32:24: Ich war politisch tätig, das war auf der österreichischen Hochschülerschaft.

00:32:28: Ich habe viel gelernt dort und es war ein spannendes Feld.

00:32:32: aber also würde ich nicht tauschen, würde ich auf keinen Fall tausche.

00:32:39: Wie Thomas Gottschalk zu seinen besten Zeiten haben auch wir ein bisschen überzogen, deswegen muss jetzt die letzte Frage stellen eine philosophische Frage Wenn du einen Satz formulieren müsstest, könntest den Mann sich mit fünfzig unbedingt an die Wand hängen sollte.

00:32:58: Welcher wäre das?

00:33:00: Mir fällt ganz spontan ein an einen Spruch auf meinem Kühlschrank als ich noch studiert habe und ich hab immer sehr früh aufstehen müssen den Würstelstand betreuen und da ist es immer drauf gestanden dass wir jeden Tag dran nach innen früh ausstehen und früh schlafen gehen schafft reicht um Weisheit wohlzugehenden.

00:33:19: Das war ein sehr schöner, lustiger Satz zum Fluss.

00:33:23: Vielleicht nicht philosophisch?

00:33:24: Nein!

00:33:25: Lustig war er.

00:33:27: Es hat mich sehr gefreut das Gespräch mit dir und ich wünsche dir für die Zukunft weiterhin alles Gute.

00:33:32: Danke dass du heute mal Gast wirst.

00:33:34: Danke für immer, was ihr seht aus einem Hauptkanal.

00:33:35: Danke.

00:33:38: Hat Ihnen unsere Sendung

00:33:39: gefallen?

00:33:41: Dann hinterlassen Sie uns doch bitte eine fünf Sterne Gewerkturm.

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