Martha Schulz Resch: Neue Perspektiven nach dem Schicksalsschlag

Shownotes

Martha Schulz Resch kennt sich mit Neuanfängen aus – und davon erzählt sie in dieser Folge von OÖ Ungefiltert. Nach über 20 Jahren im Sozialbereich leitet sie nun das BBRZ, wo sie Menschen begleitet, deren Lebensweg durch Unfall oder Krankheit eine unerwartete Wendung genommen hat. Ihr Credo: Jeder Mensch verdient eine zweite Chance, und oft ist mehr möglich, als man glaubt. Im Gespräch gibt Martha Schulz Resch spannende Einblicke in den Alltag der beruflichen Rehabilitation, erklärt, wie das BBRZ Menschen wieder zurück ins Arbeitsleben bringt und warum Arbeit so viel mehr ist als nur Broterwerb. Sie schildert, welche Werte in ihrer Organisation zählen, wie individuell auf jede Klientin und jeden Klienten eingegangen wird und warum Betriebe eine Schlüsselrolle im Prozess spielen. Die Folge inspiriert dazu, alte Denkmuster aufzubrechen und mutig neue Wege zu gehen – mit zahlreichen Beispielen, wie Perspektivenwechsel und Wertschätzung echte Veränderungen bewirken können. Martha Schulz Resch spricht offen über Herausforderungen, persönliche Erfahrungen sowie ihren Appell, das Soziale als echte Berufung zu sehen. Wer erfahren will, was hinter den Kulissen des BBRZ passiert, mit welchen Innovationen im Bereich der Rehabilitation gerechnet werden kann und warum niemand im System allein gelassen wird, sollte unbedingt reinhören. Jetzt abonnieren: OÖ Ungefiltert unter https://ooe-ungefiltert.podigee.io/ – auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Obe Österreich umgefiltert.

00:00:06: Der Podcast der Persönlichkeiten aus Oberösterreich vor den Vorhang holen, mein Name ist Hannes K. Willkommen zu einer neun Folge unseres Podcasts Obe Austria ungefiltern.

00:00:27: heute zu Gast eine Frau die davon überzeugt ist das Veränderung dankgelingt wenn man Menschen stärkt ihnen Ressourcen zur Verfügung stellt und neue Perspektiven eröffnet.

00:00:39: Eine Frau, die seit über zwanzig Jahren im Sozialbereich arbeitet und dabei eines gelernt hat – es ist oft mehr möglich als man zunächst denkt.

00:00:48: Seit April-Zwanzig-Sechsundzwanzig ist Marta Scholzresch Geschäftsführerin des beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums kurz BPRZ und verantwortet damit eine Organisation dem Menschen nach Unfall oder Krankheit auf den Weg zurück ins Arbeitsleben begleitet.

00:01:07: Als Soziologin, Case-Managerin und Experte im verbetrieblichen Eingelerungsmanagement bringt sie nicht nur fachliche Expertise mit sondern vor allem eine Haltung – die Überzeugung dass jeder Mensch das Recht auf ihre zweite Chance verdient hat.

00:01:22: Heute sprechen wir mit ihr über Werte und Würde, über Schicksale oder Volksgeschichten, über die Zukunft der beruflichen Rehabilitation in Österreich was Arbeit eigentlich bedeutet, wenn man sie verloren hat.

00:01:38: Martha Scholz-Rech, herzlich willkommen!

00:01:41: Frau Scholz Resch, bevor wir richtig einsteigen – Wir sind hier im Podcast ja unter uns und ich würde gerne zum Du übergehen, wenn Ihnen alles recht ist.

00:01:51: Das macht das Gespräch persönlicher und entspannter und passt doch besser zu den Themen, über die wir heute sprechen werden.

00:01:58: Ja vielen Dank für die Einladung, freut mich sehr dass ich da sein darf.

00:02:02: Sehr gerne auch, dass du lieber handelst und ja bin schon neugierig welche Fragen auf mich zukommen.

00:02:09: Womit hast Du denn erstes Geld verdient?

00:02:12: Das war im Zuge eines Fereal-Praktikums.

00:02:15: ich glaube ich war ein sechzehn Jahre alt und da war ich Regalbetreuerin in einer Supermarktkette.

00:02:21: das war so meine allererste berufliche Erfahrung Und dann bin ich relativ bald und schnell in die Gastro eingestiegen und habe da wirklich zehn jahrelang gearbeitet nebenbei dass man einfach ihrer Spaß gemacht hat und weil man da auch schon sehr viele Menschen kennenlerne durfte.

00:02:38: Wie erklärst du einem Kind, was du beruflich machst?

00:02:42: Ich bin verantwortlich für ein großes Team in ganz Österreich das gemeinsam mit Menschen Perspektiven erarbeitet und die Menschen dann einfach wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können.

00:02:58: Woran glaubst Du?

00:03:00: Ich glaube fest daran, dass alles was im Leben passiert.

00:03:04: Ob es jetzt positiv ist oder negativ ist, ob das Lebensereignisse sind ja große Wände mit sich bringen.

00:03:10: Dass das alles dann Grund hat und dass man sich aus jedem Wendekreis heraus etwas für sich mitnehmen kann also etwas für sie gelernt hat.

00:03:22: Und Marta?

00:03:23: Was kann man von dir lernen?

00:03:26: Ich habe mir ehrlicherweise die Frage noch nie selber gestellt.

00:03:29: Ich bin aber der Meinung, ich bin eine sehr selbstbestimmte Frau.

00:03:34: Also ich weiß genau was ich will und was ich nicht will bzw habe ich gelernt darauf zu hören?

00:03:40: Was mir mein Bauchgefühl sagt, was mir meine innere Zielvorgabe sagt... Und ich glaube das kann ich auch jedem so mitgeben!

00:03:49: Ja ich komme zum Glück aus einem guten Elternhaus.

00:03:52: also ich bin ein Tochter von einer Alleinerzieherin mit zwei Kindern, hab euch schon sehr jung gelernt, dass man für sich selbst einstimmen muss und dass man seinen Weg gehen muss.

00:04:02: Egal wie die Lebensbedingungen sind.

00:04:04: Und genau den Weg verfolge ich auch.

00:04:05: Ich glaube das kann ja sehr vielen Mädchen und Frauen mitgeben.

00:04:11: Du bist seit kurzem Geschäftsführerin im BBRZ?

00:04:15: Welche Stationen waren für dich besonders prägend auf dem Weg in deine aktuelle Rolle?

00:04:22: Ich glaube, du hast als Eingangsschuh gesagt, ich bin vom Grundberuf Herr Sotheologin.

00:04:26: Das heißt, wenn Linz studiert habe mich damals auf das Thema der Frauen- und Geschlechterforschung schon spezialisiert, einfach weil die Frau in Thematik immer bei mir im Leben mitgeschwungen hat.

00:04:37: Und hab dann nach meinem Studium einmal erste Berufserfahrungen auch an der Uni gemacht, hab gelernt wie man wissenschaftlich arbeitet, wie man Daten erhebt, Berichte generiert, Statistiken interpretiert also all das was man heutzutage eigentlich auf Knopfdruck schon erledigen kann.

00:04:57: Also das habe ich alles gelernt.

00:04:59: Und ich hab dann aber schnell für mich gemerkt, dass dieses Arbeiten mit Zahlen und Texten nicht sehr erfüllend ist und habe mir dann einfach einmal erst orientiert und bin gleich im Gesundheitsförderungs- und Präventionsbereich gelandet.

00:05:15: Hab da zehn Jahre meine ersten Führungserfahrungen erleben dürfen und lernen dürfen?

00:05:21: Ich war da im Bereich der Frauengesundheit sehr stark unterwegs, ich habe zwei Frauengesundheitszentren geleitet.

00:05:28: Ich war auch eine Ministerin in diversen Arbeitsgruppen vertreten.

00:05:31: also ich habe mich da sehr intensiv mit der Thematik beschäftigt und parallel dazu war ich auch im Kinder- und Jugendbereich tätig.

00:05:40: das waren ganz breite Angebotspaletten von der Zahngesunderheit in Österreich die heiß geliebten zarten Putztanten bis hin Bis hin zu einem sozialpädagogischen Aufklärungsprojekt, das hat Laftor Kassen.

00:05:52: Das war eine Aufklärung so wie durch die Schulen getourts in den Oberösterreich.

00:05:56: Also es war wirklich eine sehr bunte und breite Palette.

00:06:00: Und wie es heute in OberÖsterreich bzw.

00:06:02: Österreich auf der Fall ist werden dann Projekte wieder eingestellt oder gekürzt.

00:06:07: Dann habe ich für mich den Entschluss gefasst, mich wieder neu zu orientieren und bin letztendlich in den arbeitsmarktpolitischen Projektlandschaften gelandet Das heißt die letzten acht Jahre weiter bei Fit to Work tätig, das ist ein Projekt was auch österreichweit umgesetzt wird wo es um den Erhalt oder die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit geht.

00:06:32: Und jetzt habe ich für mich erkannt dass es Zeit weiter zu gehen und durch die letzte Berufserfahrung wurde mir eigentlich der Grundstein für den aktuellen Job gelegt.

00:06:44: und jetzt darf ich mich Geschäftsführerin das BPRZ Reha, der BPR Z Österreich wohnt und den BPR z Med nennen.

00:06:53: Wow!

00:06:54: Das sind viele Gefährtsführer-Posten?

00:06:58: Ja.

00:07:00: Es klingt viel.

00:07:02: Ist es auch.

00:07:03: Aber es ist toll.

00:07:05: Das BPRz unterstützt Menschen nach Unfall oder Krankheiten auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben.

00:07:12: Was genau bedeutet berufliche Rehabilitation und warum ist dieser gesellschaftlichen Auftrag aus deiner Sicht zentral?

00:07:22: Berufliche REHABILITATION bedeutet, dass wenn man von einem Schicksalsschlag getroffen wird in einer Schicksalschrag an Umfall, Erkrankung oder Behinderung und dadurch den Beruf nicht mehr ausüben kann.

00:07:37: Dann ermöglicht die berufliche Rehabilitation eine neue Perspektive.

00:07:42: Das heißt, man schaut in unterschiedlichen Phasen gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden in einer Berufsorientierungsphase, in einer Trainingsphase oder in einer Qualifizierung Phase.

00:07:53: wo geht es denn hin?

00:07:55: Was ist da an Kompetenz und Ressourcen und auf was kann man aufbauen und einen neuen Weg beschreiben?

00:08:01: Das heißt der Tischler, der vom Gerüst folgt aus Beispiel wird umgeschult in einen Job, den er ausüben kann.

00:08:11: Genau!

00:08:12: Also man schaut einmal gemeinsam was dann die Kompetenzen da sind.

00:08:17: Hat jetzt nicht primär etwas mit der Tätigkeit als Tischler zu tun?

00:08:20: Vielleicht war es der Kundenkontakt vielleicht?

00:08:24: Der Vertrieb wie man an Kunden kommt oder der Website auftritt also was dann so Interessen und Kompetenz schon da ist beim Tischler?

00:08:34: Oder gibt es ganz neue Felder, die ihn interessieren würden.

00:08:37: Und da geht man dann gemeinsam mit den sogenannten Reha-Coaches bzw auch mit anderen Professionen, die wir beschäftigt haben auf einen gemeinsamen Weg und in eine perspektiven Planung und eben in eine Qualifizierung.

00:08:52: Kannst du irgendeine Zahl nennen?

00:08:54: Wieviel Leute betreut ihr hier jedes Jahr?

00:08:57: Wird das mehr oder wird das weniger?

00:08:59: Es wird tendenziell mehr und wir betreuen in der Rehabilitation pro Jura so circa siebeneinhalb Tausend Kundinnen und Kunden.

00:09:10: Und welche Werte sind in der täglichen Arbeit wichtig?

00:09:13: Wie werden Sie im BWZ konkret gelebt?

00:09:17: Welche Werte ist wichtig?

00:09:19: Na ja, da eine Wert orientiert sich einmal an der Kundin am Kunden, dass man sie individuell betrachtet und ganzheitlich betrachtet.

00:09:28: also Wir haben eben ein multi-professionelles Team.

00:09:32: Das heißt, wir schauen mit Ärztinnen und Psychologinnen, mit Sozialarbeiterinnen und mit Therapeuten auf die gesamte Lebenssituation weil man den Menschen da ganzheitlich sieht.

00:09:43: Es geht jetzt nicht nur darum dass man einen Beruf neu findet sondern es geht auch darum das man die Menschen wieder gut ins Leben verankert beziehungsweise in ein Erwerbsleben hineinbekommt.

00:09:56: Das Zweite, was ganz wichtig ist für uns im Bewerbzeit, dass wir natürlich von einer Auftraggeberstruktur abhängig sind und davon leben.

00:10:06: Das heißt, wir müssen auch gut mit unseren Auftraggebern kooperieren schauen – Was sind Ihre Anliegen?

00:10:12: Wo sehen Sie welche Bedarfe?

00:10:14: Und genauso auch Rückspielen!

00:10:16: Was sehen wir denn so an Bedarfen und Entwicklungen mit den Kunden noch?

00:10:21: Was braucht es von unserer Seite?

00:10:24: Der dritte Wert Der mir ganz wichtig ist, sind schon auch die Mitarbeitern vom BWZ.

00:10:30: Weil sie einfach diejenigen sind, die das Angebot umsetzen.

00:10:34: und wenn man – ich sage mal – die Mitarbeiter sind für mich das Wichtigste gut!

00:10:38: Und das ist meine Hauptrolle einer meiner Hauptrollen als Geschäftsführerin, dass man schaut, dass denen gut geht und weiterhin gut geht.

00:10:46: Sehr schön.

00:10:47: Du betonst das Veränderung besonders dankgedingt, wenn Menschen gestärkt werden und neue Perspektiven entwickeln?

00:10:55: Du sagst, es ist oft mehr möglich als man so nichts denkt.

00:11:00: Was steckt hinter dieser Haltung?

00:11:02: Na ja, kommen wir mal wieder zurück zum Tischler der einen Umfall gehabt hat und jetzt seine rechte Handnehmer funktionstüchtig ist.

00:11:11: Das heißt er steht in einem Wendepunkt in sein Leben wo sie schlagartig alles verändert.

00:11:16: Also zuerst hat er vielleicht eine sehr lange Regenerationsphase und doch noch die Hoffnung gehabt also... wieder als Tuestisch arbeiten kann.

00:11:25: und diese Hoffnung...

00:11:26: Das heißt, sie muss da kurz unterbrechen.

00:11:27: Und wahrscheinlich braucht der psychische Unterstützung massiver?

00:11:31: Braucht ziemlich sicher auch eine psychische Unterstützung.

00:11:35: Was ich jetzt ausgesagt habe, dass man ganzheitlich drauf schaut.

00:11:39: Nur weil du jetzt deinen Job verloren hast ist das nicht die Rechtfertigung dafür, dass du nur auf die Jobperspektive hinschaust sondern da kommen auf einmal finanzielle Ängste, Existenzängste.

00:11:51: Es kann Probleme in der Partnerschaft geben, weil eben ein Partner vor allem arbeitslos ist oder unter Anführungszeichen krankheitsbedingt sich zurückzieht.

00:12:01: Und dann ist unsere Aufgabe schon auch ein Stück weit die Personen wieder aufzufangen also zu schauen was braucht es denn über die berufliche Perspektive über die bürofliche Entwicklung hinaus?

00:12:13: Also an medizinischen Leistungen... Ich wüsste das du vorhin auch gesagt hast.

00:12:19: an psychologischer Unterstützung Braucht zwar Schuldnerberatung etc.

00:12:23: Da macht man dann ein klassisches Case-Management und schaut, was der Kunde noch braucht.

00:12:30: Aber wir können natürlich nur aufzeigen und unterstützen.

00:12:34: Wichtig ist schon auch für die Kundinnen und Kunden, die eine berufliche Revalidation machen, dass sie den Weg selbst gehen.

00:12:41: Das wird ihnen nicht abgenommen, sondern das müssen Sie dann für sich selbst den Weg beschreiten.

00:12:47: Okay!

00:12:48: Jetzt haben wir gehört von Schuldner Beratung ärztlicher Beratung von Psychologen.

00:12:54: Was kostet denn das dem Kunden?

00:12:58: Den Kundenkosten der berufliche Rehabilitation nicht, also es ist zu Gänze finanziert.

00:13:03: Wir haben Auftraggeberstruktur, das ist Pensionsversicherungsanstalt Das AMES, die AVA andere Sozialversicherungsträger Die Länder, da werden die Kosten zur Gänse für die Kundinnen der Rehbilitation übernommen auch für die Betriebe.

00:13:18: Aber vielleicht kann ich dann noch einmal darauf zurückkommen.

00:13:22: Wichtig ist, dass man den Mehrwert betont.

00:13:25: Eine berufliche Rehabilitation ist natürlich für einen öffentlichen Auftraggeber schon auch eine kostspielige Angelegenheit aber dem Mehrwert, den er zurückbekommt, nämlich das Ansinnen, dass die Menschen so lange wie möglich im Berufsleben bleiben müssen können und dürfen viel mehr wert als die Kosten für eine berufliche Revalitation und die Wirkungszahlen, die zeigen Sie ja immer.

00:13:49: Also es hat einen Effekt, sie kommen nach der beruflichen Revalation wieder ins Arbeitsleben hinein.

00:13:56: Und worin unterfeindet sich das BBRZ

00:13:59: von

00:13:59: anderen Einrichtungen im sozialen Bereich?

00:14:02: Ich tue mir mit Vergleichen da relativ schwer, weil ich eben schon sehr lange in dem Bereich tätig bin.

00:14:08: und ich sage jede Institution im Sozial- und Gesundheitsbereich hat seinen Auftrag.

00:14:13: Und seine Wichtigkeit dass es sie gibt.

00:14:16: ja die Unterscheidung ist einfach das BWZ beziehungsweise die Expertiskruppe wie wir jetzt heißen.

00:14:23: Die hat eine langjährige Geschichte.

00:14:25: uns gibt's seit über fünfzig Jahren.

00:14:28: Wir haben auch extrem viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Jahrzehnte in Beberzeit beschäftigt sind.

00:14:34: Und dieses geballte Know-how mit der Bereitschaft einfach auch weiterhin agil und neugierig sich den Entwicklungen mit Angeboten zu widmen – das ist schon eine sehr große Besonderheit.

00:14:47: Und natürlich die Größe!

00:14:48: Also dadurch dass wir Österreich vertreten sein mit tausenden Mitarbeiterinnen, ist es nicht vergleichbar mit einem kleinen Sozialverein.

00:14:55: ... im dörflichen Land.

00:14:59: Der friches Land ist jetzt eigentlich ein Blitz.

00:15:02: Genau, das sieht gut

00:15:04: aus!

00:15:04: Ist ungefiltert?

00:15:05: Ungefiltern...

00:15:06: Was und auch von wem lernst du gerade?

00:15:10: Ja ich habe mit April die Position angetreten und hab noch nie so viele Menschen so schnell kennengelernt.

00:15:18: also das ist das was ich täglich lerne.

00:15:21: Ich bin momentan extrem neugierig, tue durch ganz Österreich versuche die Angebote kennen zu lernen.

00:15:27: Du musst davon vorstellen, wir haben ja nicht die berufliche Rehabilitation sondern innerhalb der Reha sind unzählige Angebote und durch das wir so groß sind, haben wir ich glaube gefühlt neunzig unterschiedliche Projekte, die jetzt gerade kennenlernen muss.

00:15:41: Und da lerne ich einfach momentan sehr viel.

00:15:44: also aus meiner bisherigen Erfahrung kenne ich natürlich die Grundzüge der Arbeitsmarktpolitik da in die berufliche Rebellation im Detail einzugehen.

00:15:58: Aber mein Anspruch als Geschäftsführung ist natürlich nicht, dass ich alles weiß und auf alle Antworten weiss, sondern mein Anspruch ist, dass er die richtigen Fragen stelle und mit zum richtigen Zeitpunkt die notwendigen Informationen dazu hole.

00:16:14: Reden wir mal ein bisschen über das BBAZ?

00:16:17: Ja!

00:16:18: Wer sind denn eigentlich die Menschen, die ins BBA Z kommen?

00:16:23: Was bringen sie mit?

00:16:25: Das sind Menschen wie du und ich, also es ist wirklich leider so.

00:16:29: Es kann jeden treffen durch einen Umfall, durch ein Krankheitsbild oder durch einen Schlag empfohlen.

00:16:36: Ich würde gezwungen, ob das eine Unfall-Herzinfarkt ist?

00:16:39: Alles was am Arbeitsplatz passiert ...

00:16:41: Ist ja ein

00:16:42: Umfall.

00:16:42: Es können auch Arbeitsplätze sein, es kann aber genauso sein dass du jetzt zum Bäcker gehst über die Straße und es führt dir jemand zusammen.

00:16:49: Also alles was dir passieren kann und was dich körperlich beziehungsweise physisch und psychisch einschränkt oder belastet beziehungsweise eben so sehr belastete, dass du nimmst eine ursprüngliche Tätigkeit arbeiten kannst.

00:17:04: All das sind die Gründe warum man einfach auch eine berufliche Rehabilitation in Betracht ziehen kann.

00:17:11: Zweite ist natürlich, dass man bereits arbeitslos ist ja und das dritte Kriterium ist weil einfach das Angebot so aufgesetzt ist, dass es anders nicht möglich wäre Gute Deutschkenntnisse hat in der Sprache im Verstehenen schreiben und im Lesen.

00:17:28: Das sind die zote Bedingungen, aber es gibt jetzt nicht den klassischen Kunden die klassische Kundin.

00:17:35: Und wie unterstützt ihr eure Kunden über die berufliche Perspektive hinaus etwa auch bei sozialen oder psychischen Herausforderungen?

00:17:47: Ja, für mich auch immer erwähnt ist das man wirklich ganzheitlich drauf schauen.

00:17:50: Also in der ersten Phase wird da wirklich intensiv mit den Kundinnen gearbeitet.

00:17:56: Das haben dann die ArbeitsmedizinerInnen oder allgemein Medizinerinnen, die sich mal die Befunde anschauen, die auch Arbeitsministerien, Arbeitsmedizinische waren ja sogenannte Leistungskalkülfeststellen zu schauen.

00:18:09: was kann denn die Person noch jetzt reinkörperlich gesehen von der Grunderkrankung heraus bzw.

00:18:16: von den Einschränkungen heraus, was kann sie noch leisten?

00:18:19: Also du bist jetzt im Bereich Podcast tätig, hast leider ein Kielkopfkatzenum gehabt, deine Stimme ist weg.

00:18:28: dann wird der Arbeitsmediziner einfach einmal festhalten geht leider nicht mehr, du brauchst eine berufliche, eine andere berufliche Perspektive.

00:18:37: kann das jetzt eine Qualifizierungserweiterbildung oder braucht es einen neuen Beruf?

00:18:41: Aber da wird man dann auch qualifiziert mit einem behinderten Status, zu wie viel Prozent bist du behindert und was kannst du nur leisten und machen.

00:18:51: Macht sie das auch?

00:18:53: Die Empfehlung dahingehend natürlich.

00:18:55: also wir machen nicht alles selbst sondern wir machen sogenannte qualifizierte Weiterverweise.

00:19:01: Das ist die Kundergankung, da wäre ein Status auf Gratterbehinderungen gegeben.

00:19:05: Dann verweist man zum Beispiel den Kunden und Sozialministerium-Service, die eben dann die Feststellung des Grattesbehinderungs in die Wege leuten.

00:19:13: Also das ist dann der gezielte Weiterverweis.

00:19:17: Gibt es eigentlich einen Moment, in dem du gedacht hast, super genau deshalb ist meine Arbeit bei uns Bewert so wichtig?

00:19:25: Und wertvoll natürlich!

00:19:27: Es wäre... ein bisschen frech nach drei Monaten diesen Satz schon zu denken, da spricht einfach die Zeit gegen mich.

00:19:34: Ich bin gefühlt der Wimpernschlag in der Geschichte des BBAZ und ich kann noch nicht diese Sprünge hinterlassen haben.

00:19:41: aber natürlich hoffe dass man ein paar Monate oder Jahre genau dieses Satz oder sich diesem Satz über mich denken werde.

00:19:50: Das heißt ich kann dich jetzt auch nicht fragen ob es irgendeine Geschichte aus dem BBA Z gibt die du uns erzählen möchtest, die dir besonders berührt hat.

00:20:00: Doch!

00:20:00: Da gibt es schon eine.

00:20:01: Ja, da gibt's schon welche.

00:20:02: Dadurch, dass ich schon viele Begegnungen hatte... Auf der Kundenseite war ein Kleinten und da war ein Teilnehmer in einer Schulungsmaßnahme und ich bin das so in den Schulungsraum klopfend hineingestolpert und haben mir gefragt wie gehts euch?

00:20:15: Und dann ist er wirklich zu mir gekommen und hat sich die Zeit genommen gemeinsam mit seinem Trainer mit durch die Schulungsräume zu führen.

00:20:23: und dann sind wir bei einer Vitrine stehen geblieben Und in dieser Vitrine waren seine Werkstücke ausgestellt.

00:20:29: Also ich frage mir jetzt bitte nicht mehr was für, ich glaube es war Kunststofftechniker die Ausbildung der Kunde gemacht hat und da haben wir also die Entwicklung gesehen.

00:20:38: oder das vom ersten Werkstück was er mit Leserdrucker, Dreidedrucker ausgedrückt hat, das war halt wirklich sehr an der Basis orientiert und bis hin zu seinem Meistersstück, was wirklich ein mechanisch durchdachtes eine Hebebühne war Freude präsentiert und der Dritter als Mentor gegenüber den anderen Schulungsteilnehmern auf.

00:21:01: Und das ist eine Komponente, die so wichtig ist dass die Kundinnen und Kunden erleben sie sind wirklich nicht allein und es gibt ganz viele die in der gleichen Situation sind und die hoffen sich da auch gegenseitig.

00:21:13: Was mich auch sehr berührt ist, dass ich die MitarbeiterInnen so gefreuen war man aufschlappt.

00:21:20: Man merkt ja schon, dass das eine ehrliche Freude ist.

00:21:22: Das eine gespielte Freude und sie sagen wirklich, Marschie, dass du da bist!

00:21:25: Und ich bin so froh, dass Du jetzt auch Frau bist als Geschäftsführerin.

00:21:29: Und die dritte, was mich wirklich am allermeisten gefreut ist, wie jemand zu mir gesagt hat von den Kollegen ist, spielt sich so an, als wärst du schon immer da gewesen.

00:21:38: Und das hat mich sehr berührt weil es einfach zeigt, wenn's wo passt dann kann eine Zusammenarbeit wirklich gut und schnell passieren.

00:21:47: Sehr schön Wenn ich das richtig zugehört habe, dann hast du da einen Kunden kennengelernt der eben schon länger beim BWAZ ist und seine Kunststücke oder Kunstwerke präsentiert hat.

00:22:00: Wie lange bleibt man denn bei dem BWAz?

00:22:01: das Kunde?

00:22:03: Das ist sehr unterschiedlich.

00:22:04: es ist wirklich eine individuelle Maßnahme und das heißt jetzt nicht dass jeder Kunde das gleiche von Anfang bis zum Schluss den gleichen Prozess durchlaufen muss.

00:22:13: ja wir haben einfach unterschiedliche Meilensteine, das ist die Berufsorientierung.

00:22:19: Dann ist ein Training und dann ist eben die Qualifizierung.

00:22:23: aber man muss nicht alles durchlaufen je nachdem wie der Kunde es eben braucht.

00:22:28: Aber eine berufliche Rehabilitation kann schon über mehrere Monate sein zu einem Jahr oder sogar noch länger dauern.

00:22:35: Aber ganz wichtig individuell und maßgeschneidert auf den Kunden.

00:22:39: also so wie's früher war dass man die Kunden jetzt in der Schulungsmaßnahme mit Stundenplan reinsetzt alle machen das gleiche, das gibt's nicht mehr.

00:22:47: Sondern man schaut wirklich je Person was braucht und wie kann man das umsetzen?

00:22:54: Und die ganz wichtige Perspektive sind eben dazu auch die Betriebe ohne dich jetzt nicht.

00:22:59: Weil es macht keinen Sinn nur in der Theorie zu bleiben sondern man muss die Betroffenen, die Kundinnen und Kunden dann auch in den Arbeitsmarkt wieder hineinbringen.

00:23:08: Das Baby erzählt hat ein ganz Österreich Standorte.

00:23:12: Wie gelingt sie dir diese Füffel?

00:23:17: Das ist eigentlich eine Erfahrung, auf die fast zehn Jahre zurückkaufen kann oder eigentlich schon fast zwanzig Jahre.

00:23:24: Ich bin der Meinung je breit gestreut da Angebot ist, desto flexibler muss man einfach sein von der Führung heraus.

00:23:33: Ein Anspruch habe ich selbst immer, dass ich greifbar bin.

00:23:36: Ich habe jetzt nicht den Anspruch oder kann den Anspruch nicht erfüllen das ich physisch immer anwesend bin sondern ich muss... für mein Team erreichbar sei.

00:23:43: Telefonisch, per Mail, Teamsbesprechungen war es auch immer.

00:23:48: Auf der Inhaltebene ist der Vorteil dadurch dass wir Österreich vertreten sind, dass wir die regionalen Spezifika sehr gut kennen.

00:23:57: also wenn du das Tourismus lang Tirol mit den Wirtschaftsindustrie-Land Oberösterreich vergleichst da seien Belten dazwischen und dadurch dass in den Regionen vor Ort sein können werden genau so.

00:24:11: Was braucht dort Qualifizierungen?

00:24:14: Wie schaut der Arbeitsmarkt aus, warum muss man die Leute ein bisschen hinlenken.

00:24:19: Weil es macht jetzt keinen Sinn natürlich Menschen in irgendeiner Qualifizinien reinzubringen wo da bei Tafel am Arbeitsmarkt dann nicht alles ist.

00:24:27: Das kann der Protokoll sein.

00:24:28: Der Arbeitsmarkt ist eine gute Stichwort.

00:24:30: ihr habt super Kontakte zum Arbeitsmarkt und in die Wirtschaft.

00:24:36: das wird beim BBHZ großgeschrieben.

00:24:39: Welche Rolle spülen denn diese Kooperationsfirmen?

00:24:41: Wie läuft die Zusammenarbeit und welchen Nutzen haben denn die Unternehmen, wenn sie mit euch kooperieren.

00:24:49: Ja da müssen wir noch gut und viel weiter daran arbeiten.

00:24:53: also wir haben schon sehr viele Betriebe, wir haben über fünf tausend Kooperrationsbetriebe die mit uns sehr eng zusammenarbeiten und ich sage fast jeder Betrieb der Rehakunden an Kunden von uns übernommen hat er ist auch bereit weitere aufzunehmen.

00:25:08: Wichtig ist, dass man da so ein bisschen einen Bruch im Bild erzeugt bei den Betrieben.

00:25:14: Also die krank zwar eine Person mit einer gesundheitlichen Einschränkung aber genau diese gesundheitliche Einschrankung ist eben der Grund warum sie für den neuen Beruf qualifiziert werden und das vielleicht diese Einschränkungen gar nicht mehr Tragbauder macht kann unterschieden.

00:25:32: ja Die Betriebe, die mit uns zusammenarbeiten, sehen einfach das sind wirklich hochkompetente Mitarbeiterinnen, die eine langjährige Erfahrung haben.

00:25:41: Es ist ein Unterschied, ob ich jetzt an fünfzehn jährigen in meinem Betrieb bin oder jemanden der schon zwanzig Jahre mehr Werbsleben ist, der weiß wie der Hase läuft und dann will man ein bisschen einen Tabu-Bruch machen.

00:25:51: Man muss die Betrieber gut informieren und sich einladen.

00:25:54: Schaut euch einmal das Angebot an!

00:25:56: Es ist absolut kostenlos auch für den Betrieb.

00:25:59: Also es ist der Zeitaufwand, der dadurch entsteht, dass immer Wind reinholt.

00:26:03: Aber ich habe die Möglichkeit, dass ich mir dadurch eine Fachkraft ins Unternehmen reinhole und gemeinsam entwickelt was ich entlang meines Unternehmens brauche.

00:26:14: Ich hab deine Namensänderung hinter euch reprinting.

00:26:19: Ihr habt vorher BBRZ-Gruppe geheißen jetzt hast ihr BBR Z und das ist ein Teil der Expertesgruppe.

00:26:27: gibt es dadurch ob gesehen von den Namens Änderungen irgendwelche Dinge die sich verändert haben?

00:26:33: Für mich verändert?

00:26:34: nein, weil ich zu einem Zeitpunkt ins Unternehmen komme und bin, wo es schon die Expertiskruppe war.

00:26:39: Natürlich ist mir aus meiner langjährigen Tätigkeit heraus die BBZ-Kruppe sehr geläufig gewesen.

00:26:45: aber ich sage mal expertisch steht für das was wir sind nämlich Experten und Expertinnen Und wir haben einfach wirklich eine langjährige Expertise im Bereich der beruflichen Qualifizierung, der Rehabilitation und in der Integration.

00:27:03: Für mich ist einfacher Selbstverständlichkeit mir diese Expertise von den Kolleginnen aus den anderen Geschäftsbereichen abzuholen und da vielleicht gemeinsam neue Projekte oder Ideen zu entwickeln.

00:27:15: Das ist etwas wo man auf ein Meer jetzt in Zukunft drauf schauen, dass nicht jeder so in seinem Blickfeld bleibt, sodass man da die Scheu-Glaubt ein bisschen ablegt und gemeinsam in die Entwicklung geht.

00:27:26: Weil sie es einfach braucht.

00:27:29: Was bedeutet Arbeit für dich persönlich?

00:27:31: Ist das mehr als nur Geld verdienen?

00:27:35: Definitiv ja!

00:27:36: Also ich bestimme mich sehr oder definiere mich sehr stark über Arbeit.

00:27:43: Ich habe immer gesagt wenn ich in der Pension bin schreibe ein Buch mit dem Titel Arbeit und Karriere war für mich immer sehr wichtig.

00:27:52: Ich habe einen dreizehnjährigen Sohn, das muss ich vielleicht ganz kurz ein bisschen ausholen.

00:27:56: Mein Sohn ist mit einer sehr schweren Fehlbildung auf die Welt gekommen.

00:27:59: also wir waren sehr viel im Krankenhaus, war unser zweiter Wohnsitz und da war für me so ... Die Erkenntnis, ich brauche Arbeit für mich selbst dass ich gesund bleibe, dass ich in den Kopf gesund bleib Und den Stellenwert droht für mehr Arbeit.

00:28:17: Das kostet Zeit, also mein Tag beginnt um fünf Uhr in der Früh und endet manchmal zwölf, eins, zwei in der Frühe damit ich alles unter einen Hut kriege, nämlich Arbeit, Kind... Alles was dazu gehört im Familien- und Privatleben.

00:28:32: Aber ich brauch das für mich!

00:28:34: Ich habe es jetzt einfach gesehen Monaten und Jahren, wo es mir in meiner Arbeit nicht mehr so gut gegangen ist.

00:28:40: Weil man einfach nie mehr zufrieden war.

00:28:42: auch das ist legitim zu sagen Es gefällt mir dann immer ich ziehe weiter.

00:28:46: Da habe ich gemerkt dass man auf einmal gar nicht mal so gutgegangen ist Und deswegen definitiv mehr als Geld verdienen.

00:28:54: Du arbeitest seit mehr als zwanzig Jahren im Sozialbereich.

00:28:58: Was hat sich denn da verändert?

00:28:59: In dieser Zeit bei den Menschen in der Gesellschaft, in der Politik?

00:29:05: Man geht immer, zum Glück immer mehr weg von der Defizitorientierung hin zur Ressourcenplanung.

00:29:12: Das hat sich maßgeblich verändert.

00:29:15: Was mir auffällt ist dass sehr viele Themen einfach sehr lange brauchen bis sie wirklich angegriffen werden und wenn sie angegriffene werden werden sie manchmal nur sehr zerkhaft angegriffenen.

00:29:26: aus meiner ersten Tätigkeit sage ich immer heraus das wichtigste ist dass wir bei den Kindern schon ansetzen.

00:29:34: Wir leben in einer Gesellschaft, die langerwerbsfähig sein muss.

00:29:38: Wir leben eine Gesellschaft, der alt wird aber natürlich nicht unbedingt gesünder wird.

00:29:42: Es wird alles belastender und schnelllebiger.

00:29:44: und da ist ganz wichtig dass wir bei den Kindern schon ansetzen.

00:29:48: und da habe ich einfach auch immer wieder meinen Appell an die Bildungspolitik losgelassen zu sagen es braucht eine Reformierung vom Schulsystem das wir die Kinder gesundheitskompetenz lernen und nicht wie man Frosch sitziert dass das Kinder wissen, wie spielt der Körper zusammen mit einer Nährung Bewegung und Psyche.

00:30:10: Es braucht ganz viel Arbeit in den Betrieben noch.

00:30:13: Also die Betriebe sind oft in ihrer eigenen Welt, haben nicht die Ressourcen oder Zeit sie da umzuschauen und sich zu informieren.

00:30:19: was gibt es an Angeboten?

00:30:21: Dass es den Mitarbeiterinnen meiner Belegschaft gut geht.

00:30:24: Da braucht's Angebote, dass die Betreber an der Hand genommen werden und dass man ihnen diese Informationen und die Angebote zuliefert.

00:30:31: ja Und das Dritte ist natürlich diese große Arbeitsmarktgesunders- und Sozialpolitik, die vor der großen Herausforderung steht.

00:30:40: Wie bekommen wir die große Frage der immer oftmals erscheinend kranker werdenden Gesellschaft unter Anforderungen?

00:30:48: Dass wir später in Pension gehen können – wie kriegt man dieses Delta zusammen?

00:30:53: In diesem Themenfeld bewegen wir uns eigentlich.

00:30:56: Gibt es da irgendetwas, was auch Hoffnung gibt?

00:30:59: Naja!

00:31:00: Steht der Tropfen, hält den Stein und es ist natürlich jetzt kein romantisches Themenfeld in dem wir unterwegs sind die berufliche Rehabilitation sondern das dann wirklich Schicksale mit denen wir arbeiten.

00:31:12: Aber Hoffnung ist das falsche weit.

00:31:14: Das ist die Gewissheit dass unser Angebot immer wichtig sein wird und immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

00:31:22: Was müsste sich im System verändern damit Menschen die eine beruflichere Rehapilitation benötigen?

00:31:28: besser und gezielter unterstützt werden können.

00:31:33: Was müsste sich ändern?

00:31:34: Also ganz wichtig ist, dass wir uns den Veränderungen am Arbeitsmarkt wirklich gut widmen, da gut hinschauen und das wird die Betriebe ins Boot holen.

00:31:47: Weil ohne die Betreibe macht beruflich Rebeliterzone wie gesagt es nicht möglich und wir brauchen viel mehr Betrieben, das wird ein Gebot auch weiterhin gut umsetzen und es ist ja der Nutzen für die Betriebe.

00:31:59: Also ich kann da wirklich nur darauf plädieren, jeden Unternehmer jeder Unternehmerin nehmen sie sich mal die Zeit informieren sie sich über berufliche Revolutionen rufen das bei uns bei den Hotline an beim Firmen Service.

00:32:10: wir sind da echt gut unterwegs und können alle Informationen zur Verfügung stellen und dass dann einfach auch der Nutzung gut ergeben war wird.

00:32:19: Du bist jetzt seit einigen Monaten Geschäftsführerin im EBRZ.

00:32:23: Was hat dich in dieser ersten Zeit am meisten

00:32:25: überrascht?

00:32:26: Am meisten überrauscht mich, dass es schon so selbstverständlich anfühlt und so richtig anfühlte.

00:32:36: Natürlich wenn du jetzt die Entscheidung triffst, gehst aus einer Funktion der Projektleitung in eine Geschäftsführung sind natürlich auch Herausforderungen damit gebunden zeitlich aber genauso von der Haftung.

00:32:48: Es kommen auf einmal ganz andere rechtliche Fragen auf einen zu.

00:32:52: Man muss schon für sich die Entscheidung treffen.

00:32:55: Aber ich habe es wirklich... Ich freue mich jeden Tag, da sind wir Arbeit gegangen und es fühlt sich total stimmig und richtig an.

00:33:03: Und das ist eigentlich das, wo ich immer hinwollte.

00:33:06: Es klingt so, als hätte ich alle Ziele erreicht.

00:33:07: Das ist nicht so.

00:33:08: Sondern jetzt schauen wir einfach, womit der Weg im BWZ da weiterhin bringt und freue mich auf den nächsten Jahre hier.

00:33:16: Und welche Themen haben in deinen ersten Wochen im BWAZ besondere Priorität bekommen?

00:33:21: Naja, Priorität hat.

00:33:24: Thema Nummer eins war einfach mal Informierung kennenlernen.

00:33:27: Also das war eine Priorität eines bis hundert.

00:33:30: was mir inhaltlich beschäftigt ist einfach dieses Thema der KI, der Digitalisierung als Nutzen für die berufliche Rehabilitation.

00:33:38: also was kann man jetzt an Innovationen ins Angebot reinbringen?

00:33:44: Aber auch so ein bisschen mit erhobenen Zeitgefängern.

00:33:48: Was hauszt denn jetzt für den Bereich der Qualifizierung?

00:33:52: Der Arbeitsmarkt verändert sich so schnell wie noch nie und da muss man gut aufpassen, dass man da wirklich immer mit dabei ist, vorne mit dabei is, was wir ja definitiv sind.

00:34:04: Was waren deine ersten Eindrücke im BPRZ von den Mitarbeitern oder Partnern oder Kundinnen?

00:34:10: Hochmodernes Unternehmen super aufgestellene Prozessen in den Strukturen, extrem gut der Support, also Hilfsbereitschaft von allen Ebenen und Kollegen schaften.

00:34:23: Dass sie einen die ersten Schritte in einem Unternehmen gut ermöglichen, dass man da super arbeiten kann und fast ein bisschen im positiven Sinne erschlagen, ob das Angebotsvielfalt immer auch hat.

00:34:35: Das war mir echt nicht bewusst.

00:34:37: was wir alles an Leistungen mitbringen.

00:34:40: Was sind die drei Dinge, auf die du niemals verzichten könntest?

00:34:45: Also wenn man sich jetzt... Wenn man mich sieht diese Lockenmene.

00:34:48: Ich brauche immer ein Haargumme, Fotoalben und eine schwarze Hose.

00:34:54: Foto Album hat man gleich bei einem Handy.

00:34:58: Nächste Frage wie oft benutzt du dein Handy am Tag?

00:35:02: Das ist abhängig vom Tag jeweils.

00:35:05: Es gibt Zeiten, wo ich es sehr wenig benutze weil ich einfach in beschwore Brechungen bin oder arbeiten muss oder unterwegs bin.

00:35:11: Ich bin sehr tierlieb und das ist auch etwas was man neben der Arbeit relativ oder sehr viel Kraft gibt.

00:35:17: die habe ein Hund überpferd und dass genau das was ich brauche zum Ausgleich.

00:35:22: aber es gibt natürlich Tage und da nehme ich mich auch selbst an der Nase kein gutes Vorbild für mein Kind, wo man viel zu viel am Handy sitzt.

00:35:29: Wo man sich durch irgendwelche Eclipse scrollt und sich einfach beresen lässt mit einem Sensor.

00:35:38: Welchen Job würdest du gern für einen Tag wachen?

00:35:41: Das ist ein unerfüllter Jugendwunsch.

00:35:44: Nämlich ich wollte grundsätzlich Polizistin werden.

00:35:48: Ich wollte grundselig In die Kriminalistik und ich würde gerne in der Justizvollzugsanstalt bei Schwerverbrechern einen Tag hineinschnuppen.

00:35:58: Ähm, interessant!

00:36:01: Bitte vervollständige diesen Satz.

00:36:04: wenn ich heute sterben würde wäre das...

00:36:08: Viel zu schnell und trotzdem okay.

00:36:13: Wie siehst du die Zukunft der beruflichen Reha in Österreich?

00:36:17: Auf wesentlicher Ein wesentliches Standbein auf dem Weg hin, dass man so viele wie möglich, solange wie möglich immer Werbsleben behalten müssen.

00:36:27: Was wünschst du dir fürs Babyarzeit in den nächsten Jahren?

00:36:31: Weiterhin den Finger auf dem Zahn der Zeit zu haben!

00:36:38: Und wenn du in zehn Jahre zurück schaust was möchtest du erreicht haben?

00:36:42: Dass wir genauso gut aufgestellt sind das wir tolle Angebote haben Und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:36:51: Wenn jetzt jemand zu dir kommt und sagt, ich möchte im Sozialbereich arbeiten, was rätst du immer?

00:36:56: Du das!

00:36:57: Ein kurzer Klapp...

00:37:00: Es ist nicht einfach.

00:37:01: also vielleicht man muss es schon bewusst sein wir arbeiten mit Schicksalen.

00:37:05: Der Sozialbereich ist jetzt nicht sehr romantisch angehaucht wo es nur um schöne Dinge geht sondern da kommt man schon mit ganz vielen belastenden Lebensgeschichten in Kontakt, aber das muss man mögen und es gibt eben viele Menschen zum Glück die das als Berufung sehen.

00:37:21: Und genau die brauchen wir.

00:37:23: Und was möchtest du den Menschen mitgeben?

00:37:26: Die eine berufliche Reha im BPRZ gerade absolvieren?

00:37:32: Nicht verzagen!

00:37:33: Man ist nicht alleine... ...und es gibt immer viele Möglichkeiten und Wege, die weiterführen.

00:37:40: Ja, das war's schon wieder Das war Magister Martha Schulze-Rech.

00:37:46: Es hat mich sehr gefreut, dich heute bei meinem Podcast hier zu haben und ich wünsche dir für die Zukunft im BBAZ und dem BBA Z natürlich alles Gute!

00:37:58: Ja vielen Dank nur mal für deine Einladung bei meinen Vergnügen.

00:38:02: Hat Ihnen unsere Sendung gefallen?

00:38:05: Dann hinterlassen Sie uns doch bitte eine fünf Sterne Bewertung.

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